Elisabeth Höfler gewinnt Stichwahl in Aigen-Schlägl
AIGEN-SCHLÄGL. Mit 54 Prozent gewann die amtierende Bürgermeisterin Elisabeth Höfler (ÖVP) die Stichwahl gegen ihren Herausforderer Ricardo Lang von der FPÖ. Sie will jetzt voller Energie für Aigen-Schlägl weiterarbeiten.

Sichtlich erleichtert und erfreut zeigt sich die ÖVP-Bürgermeisterin, die seit 2015 der fusionierten Gemeinde vorsteht. Zuvor war sie ein Jahr Bürgermeisterin in Schlägl. „Jetzt ist mir ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen“, meint sie, nachdem sie in den letzten Tage noch eifrig Wahlkampf betrieben und die Bevölkerung um Stimmen gebeten hat. „Für mich ist es doch eine Bestätigung, dass ich in den letzten sechs Jahren nicht umsonst da gewesen bin. Jetzt kann ich voller Energie für Aigen-Schlägl weiterarbeiten“, kündigt Elisabeth Höfler an.
„Super Team an meiner Seite“
Dankbar ist sie nicht nur allen Aigen-Schläglern für ihr Vertrauen, sondern auch ihrem „super Team“, das an ihrer Seite gestanden ist. Mit diesem stößt sie jetzt noch auf den Wahlsieg an, ehe sie heim zu ihrer Familie geht, die nach dem langen, harten Wahlkampf ebenfalls mit ihr feiern will.
Bisserl enttäuscht, aber auch stolz
46 Prozent der Aigen-Schlägler gaben ihr Kreuzerl dem FPÖ-Herausforderer Ricardo Lang. „Ich hätte gemeint, es geht sich aus“, meint er im Tips-Gespräch ein wenig enttäuscht - und trotzdem auch stolz, dass er es überhaupt in die Stichwahl geschafft hat. „1.066 zu 895 Stimmen - da ist es am Ende um 86 Stimmen gegangen“, rechnet er vor. „Wir haben einen guten Wahlkampf geführt und werden unseren Weg weitergehen“, sagt Lang. Damit spricht er auch die neue Situation im Gemeinderat an, wo die FPÖ ihren Anteil von 20,3 Prozent im Jahr 2015 auf 26 Prozent erhöhen konnte und jetzt mit sieben Mandaten vertreten ist. Das sei auf jeden Fall eine gute Basis für die nächste Wahl in sechs Jahren, ist Ricardo Lang zuversichtlich.
Gemeinderat in Aigen-Schlägl
Bei der Gemeinderatswahl am 26. September musste die ÖVP zwei Mandate an die FPÖ abgeben und ist jetzt mit 12 Gemeinderäten vertreten. Damit hat die ÖVP keine absolute Mehrheit mehr. Die FPÖ bleibt zweitstärkste Partei mit sieben Mandaten, die Grünen halten vier (+1 im Vergleich zur Gemeinderatswahl 2015), die SPÖ zwei Mandate (-1).


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10.10.2021 18:56
Glück gehabt
Wär Riccardo Lang nicht bei der FPÖ, wär's wahrscheinlich anders ausgegangen...
11.10.2021 10:24
schade
leider nichts geworden...... arme amtsmitarbeiter..