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BEZIRK ROHRBACH. Damals als Meilenstein gefeiert, heute selbstverständlich und nicht mehr wegzudenken – seit November 1986 rücken die ÖAMTC-Pannenhelfer auch in den Nachtstunden aus.

Franz Springer rückt seit 21 Jahren für Autofahrer in Not aus. (Foto: ÖAMTC)
Franz Springer rückt seit 21 Jahren für Autofahrer in Not aus. (Foto: ÖAMTC)

Seit 21 Jahren ist Franz Springer im Pannendienst am Stützpunkt Rohrbach unterwegs: „Kommt das Fahrzeug während der Fahrt im Dunkeln zum Stehen, ist die Situation für die Mitglieder natürlich sehr unangenehm. Auch für uns als Pannenhelfer sind solche Einsätze oftmals knifflig. Die Anzahl der Pannen in der Nacht ist zwar deutlich geringer als am Tag, aber wir benötigen im Durchschnitt etwas länger: Zum einen müssen wir den Fehler nur mit Taschenlampe und Scheinwerfer finden, zum anderen bekommt man keine Ersatzteile, da Geschäfte und Werkstätten geschlossen haben. Somit versuchen wir alles, damit das Mitglied seinen Weg fortsetzen kann“, erklärt Springer.

Probleme finden und beheben

Jedes Jahr rücken er und seine Kollegen vom ÖAMTC Rohrbach zu ca. 2.200 Pannenhilfen aus – etwa ein Zehntel davon waren in der Nacht. Für die meisten Einsätze sind nach wie vor schwache, leere oder defekte Batterien verantwortlich, die das Fahrzeug nicht mehr starten ließen. Ungefähr 25 Prozent der Pannen ereigneten sich aufgrund von Motorproblemen und bei den restlichen Einsätzen handelte es sich um Probleme mit der Elektrik bzw. Elektronik, dem Starter oder Lichtmaschine sowie Probleme mit Fahrwerk oder Reifen. „Ganz früher ließen sich die meisten Pannen mit etwas Draht, zwei Gabelschlüssel, einem Schraubenzieher, einer Drahtbürste und einer Strumpfhose beheben. Damit kommen wir heute in den meisten Fällen nicht mehr weit, denn heutzutage ist viel Elektronik verbaut, aber glücklicherweise stehen uns modernste Diagnosegeräte, Werkzeuge und eine eigene Fehler-Datenbank zur Verfügung. Trotzdem kann es etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis wir die tatsächliche Ursache des Problems gefunden haben – vor allem eben in der Nacht“, so Springer.


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