Überreste der Hermann-Kräuterseitlinge werden künftig an Insekten verfüttert

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Sevim Demir Sevim Demir, Tips Redaktion, 03.12.2021 06:05 Uhr

ULRICHSBERG/WELS. Hermann und Thomas Neuburger ernten täglich zwei Tonnen Bio-Kräuterseitlinge für ihre vegetarische Produktlinie HERMANN. Was dabei übrig bleibt, wird zukünftig als Futtermittel für Insekten verwendet.

Bislang führte man die Überreste einer Biogasanlage für die Energie- und Wärmegewinnung zu. „Wir wussten aber bereits, dass in unserem Restsubstrat hochwertige Inhaltsstoffe stecken, die wir gerne sinnvoller nutzen wollen. Als wir im Sommer einen Anruf von der Insektianer GmbH bekamen, war das eine äußerst positive Anfrage“, so Pilzzuchtexperte Thomas Neuburger. Gemeinsam mit der Insektianer GmbH aus Wels schenkt man dem abgeernteten Restsubstrat ab 2022 ein zweites Leben. Dieses wird in Kombination mit weiteren Sekundärrohstoffen als Futtermittel für Insekten verwendet. Diese wiederum verwerten den Rohstoff zu Proteinen, Fetten und Dung weiter – die ideale Basis für hochwertiges Futtermittel für Nutz- und Haustiere sowie für Aquakulturen.

Oberösterreichische Vorzeige-Partnerschaft

Damit das Pilzmyzel seinen Kreislauf findet, muss die Verarbeitung noch als Nebenstoff nach dem Abfallwirtschaftsgesetz genehmigt und zertifiziert werden. Dieser Prozess ist bereits im vollen Gange, einer Kooperation ab 2022 steht somit nichts mehr im Wege. „Aktuell gehen wir davon aus, dass wir wöchentlich bis zu 30 Tonnen abgeerntetes Restsubstrat an Pauer und sein Team liefern werden. Zukünftig dürfte sich die Liefermenge dann noch auf bis zu 100 Tonnen zu erhöhen, denn die Nachfrage nach unseren HERMANN Produkten steigt,“ zeigt sich Hermann Neuburger erfreut.

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