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NEUSTIFT/HOFKIRCHEN/PFARRKIRCHEN. Zur Stärkung des Schutzgebietes und für die weitere Umsetzung von Natura 2000, wurde das bisherige Naturschutzgebiet Rannatal zum Europaschutzgebiet umgewandelt.

 (Foto: Gahleitner)
(Foto: Gahleitner)

Der entsprechende Beschluss der oö. Landesregierung erfolgte am 20. Dezember. Das Europaschutzgebiet Rannatal mit einer Gesamtgröße von 226 ha liegt in den Gemeinden Hofkirchen, Pfarrkirchen und Neustift. Das Gebiet umfasst einen etwa 4,7 km langen Abschnitt des Rannatals zwischen dem bestehenden Europaschutzgebiet Oberes Donau- und Aschachtal und der Staumauer des Kraftwerks Ranna.

Lebensraum und Artenvielfalt erhalten

Die Hänge zur Ranna sind überwiegend bewaldet, charakteristisch sind die zahlreichen Blockströme und Schuttfluren. Mit der Umwandlung zum Europaschutzgebiet Rannatal sollen bestimmte Lebensraumtypen sowie Tierarten, die innerhalb des Gebiets vorkommen, erhalten bleiben. Diese sind als Schutzgut definiert. „Durch eine Zonierung des Schutzgebietes und die Erlassung eines Landschaftspflegeplanes sollen die ansässigen Arten noch besser geschützt werden. Schon im Begutachtungsverfahren erfolgte eine Besprechung mit allen Grundeignern, um eine für die Sicherung der Individualinteressen einerseits und die Schutzziele des Naturschutzgebiets andererseits optimale Lösung zu finden“, erklärt Naturschutzreferent Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner.


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