Verhandlungen um den Kreisverkehr bei der Grillkreuzung gehen in die nächste Runde
OEPPING. Schon lange wird über einen Kreisverkehr bei der stark belasteten und unfallträchtigen Grillkreuzung diskutiert. Die Realisierung rückt mittlerweile in greifbare Nähe. Zusätzlich könnte auch eine Tankstelle entstehen, die aber nicht bei jedem Zustimmung findet.

Geplant ist bei der Kreuzung zwischen der B38 Böhmerwald Straße und der B127 Rohrbacher Straße ein vierarmiger Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 50 Metern. Die wasserrechtliche Bewilligung liegt bereits vor, die straßenrechtliche folgt bis Herbst. Im Idealfall könnte ab Frühjahr 2023 gebaut werden, die Fertigstellung wäre im Spätherbst 2023 geplant. „Durch die Errichtung eines Kreisverkehrs wollen wir die stark belastete Kreuzung mit entsprechend hohen Unfallzahlen sicherer gestalten“, sagt dazu Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.
Allerdings ist noch nicht alles ausdiskutiert: „Die Grundeinlöseverhandlungen sind noch nicht abgeschlossen und auch die Finanzierung ist noch nicht fixiert“, informiert Bürgermeister Thomas Bogner über den aktuellen Stand. Er ist aber zuversichtlich, dass der Kreisverkehr realisiert werden kann.
Unterschriften gegen Tankstelle
Zugleich könnte eine Tankstelle an dieser Stelle entstehen, die aber ebenfalls „noch neu zu diskutieren ist“, sagt Bogner, „das ist alles noch in der Schwebe.“
Eben diese Tankstelle sorgt aber bereits jetzt für Unmut in der Gemeinde Oepping. Hilda Wögerbauer aus Untergrünau sammelt Unterschriften gegen den Bau der Tankstelle und leistet Aufklärungsarbeit. „Da reden wir von Umweltsünden und dass nicht so viel verbaut werden darf – und hier soll wieder alles egal sein. Das wäre ein sinnloses Zubetonieren von Grünfläche, wo es doch innerhalb weniger Kilometer fünf Tankstellen gibt.“ Unterschreiben kann man in den Wirtshäusern in Oepping und auch online (www.openpetition.eu/at/petition/online/keine-tankstelle-in-oepping).


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