Die Renaissance des Leinanbaus im Mühlviertel
NIEDERWALDKIRCHEN. Lila wogende Leinfelder sind jetzt im gesamten Mühlviertel zu entdecken. Hier wächst die Grundlage für echtes Mühlviertler Bio-Leinöl.

Etwa 50 Landwirte kultivieren für Farmgoodies in dieser Saison 150 Hektar Bio-Leinsamen. Global gesehen ist diese Größenordnung eine verschwindend kleine Einheit, „dennoch werden 150 Hektar somit langfristig nachhaltig bearbeitet, biologisch bewirtschaftet und sorgen für Diversität“, freuen sich die Farmgoodies-Gründer Günther und Judith Rabeder. Diese 150 Hektar Leinsamen für die heimische Lebensmittelproduktion sind auch nicht von der Teuerung betroffen.
Moderne Trocknung und Reinigung
Bei Farmgoodies in Niederwaldkirchen werden die Leinsamen mit viel Leidenschaft und Sorgfalt zu Bio-Leinöl verarbeitet. Mit der neu errichteten Trocknungs- und Reinigungsanlage direkt am Standort in Niederwaldkirchen kann der eigene Rohstoff nun auf die beste Qualität gereinigt und für die Weiterverwendung vorbereitet werden. „Um Qualitätsverluste zu vermeiden, muss die Anlieferung der frischen Ernte innerhalb weniger Stunden stattfinden. Insbesondere der hochsensible Leinsamen muss sofort nach der Ernte aufbereitet werden, um die wertvollen Inhaltsstoffe, die Omega-3-Fettsäuren, zu behalten“, sagt Günther Rabeder. Weil das Netzwerk an Bio-Landwirten kleinstrukturiert und nicht von großen Zulieferern abhängig ist, ist das auch möglich.


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