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BEZIRK ROHRBACH. Die aktuelle Teuerung tut in vielfacher Weise den Rohrbachern weh: Wohnen, Heizen, Strom, Pendeln, Essen... AK-Präsident Andreas Stangl fordert, Preise zu deckeln und den Preissteigerungen entgegenzuwirken.

Spürbar weniger im Börserl haben Rohrbacher durch die Teuerung. (Foto: Wodicka)
Spürbar weniger im Börserl haben Rohrbacher durch die Teuerung. (Foto: Wodicka)

In den Mühlviertler Bezirken geben die Menschen laut einer Befragung der Arbeiterkammer knapp ein Viertel ihres Haushaltsbudgets für Wohn- und Energiekosten ausTendenz stark steigend. Für mehr als die Hälfte der Befragten stellt das eine finanzielle Belastung dar. Die Preise für Pellets, Strom und Lebensmittel steigen und nicht zuletzt machen sich die horrenden Preise für Benzin und Diesel bei vielen Pendlern im Bezirk bemerkbar: Bei einer durchschnittlichen täglichen Wegstrecke von knapp 62 Kilometern müssen jene Beschäftigten, die auf das Auto angewiesen sind, um zur Arbeit zu kommen, heuer um durchschnittlich 679 Euro mehr bezahlen als im vergangenen Jahr. Auf den gesamten Bezirk umgelegt sind das Mehrkosten von 14,1 Millionen Euro, getragen von den Arbeitnehmern.

Maßnahmenpaket

Um Pendler zu entlasten, fordert die AK einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs und eine Umwandlung der Pendlerpauschale in eine kilometerabhängige Direktzahlung. Energie-, Miet- und Lebensmittelpreise müssten durch staatliche Eingriffe gedeckelt und somit gesenkt werden. Bei den Lebensmitteln mache es zudem Sinn, vorübergehend die Mehrwertsteuer zu senken oder überhaupt auszusetzen.


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