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AIGEN-SCHLÄGL/ULRICHSBERG.Über den üblichen Rahmen hinaus geht die Kooperation zwischen dem Rotkreuz-Markt in Aigen-Schlägl und Eurospar Krieg in Ulrichsberg.

Brigitte Bühler und Karin Mandl (v.l.) nahmen die gespendeten Waren von Geschäftsführer Manuel Krieg vor dem Eurospar in Ulrichsberg entgegen. (Foto: Rotes Kreuz / Fuchs)

Beinahe täglich rücken die Mitarbeitenden mit dem Lieferwagen aus, um im ganzen Bezirk Waren zu sammeln, die dann günstig an Einkaufsberechtigte abgegeben werden. Ohne die Unterstützung vieler Supermärkte und Partner und deren Warenspenden wäre der Betrieb eines Rotkreuz-Marktes nicht möglich.

Einen neuen Weg geht das Rote Kreuz jetzt mit Eurospar Krieg in Ulrichsberg: Mehrmals im Jahr wird Geschäftsführer Manuel Krieg den Rotkreuz-Markt mit jenen Waren versorgen, die sonst nur über Gutscheine oder Sammelaktionen besorgt werden können – wie etwa haltbare Grundnahrungsmittel Öl, Mehl, Reis oder Nudeln.

Soziale Verantwortung

„Als regionales Unternehmen sind wir uns nicht nur der Verantwortung gegenüber unserer Mitarbeitern und Kunden bewusst, sondern auch der sozialen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft“, begründet der Ulrichsberger Kaufmann die Initiative. „Wir können unsere kaufmännische Erfahrung und Logistik nutzen, um den Rotkreuz-Markt mit den benötigten Produkten zu unterstützen und unseren Teil zur Armutsbekämpfung leisten.“

Bedarf steigt

Der Bedarf ist durch die aktuellen Krisen so hoch wie nie zuvor, auch die Anzahl der Einkaufsberechtigten ist auf einem Rekordhoch, informiert die Rotkreuz-Bezirksstelle. Wer im Markt in Aigen-Schlägl einkaufen möchte, braucht eine von der Wohnsitzgemeinde ausgestellte Berechtigungskarte. Das Nettoeinkommen pro Haushalt darf 1.200 Euro für eine Person bzw. 1.700 Euro für Paare nicht übersteigen. Pro Kind erhöht sich das Limit um 300 Euro.

Wer den Rotkreuz-Markt unterstützen möchte oder eine Warensammelaktion durchführen will, meldet sich unter patrizia.staltner@o.roteskreuz.at


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