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Glasfaser-Ausbau im Helfenberg-Cluster: Förderprojekt soll bis Jahresende abgeschlossen sein

Martina Gahleitner, 19.07.2023 11:53

ST. PETER. Gut besucht war der Infonachmittag für das große Glasfaserprojekt im südlichen Bereich im Helfenberg-Cluster.

Die Glasfaser-Ausstellermesse der Breitband OÖ in St. Peter war bestens besucht (v.l.): Markus Hübl (Strabag), Nenad Marcovic (BBOÖ), Bgm. Engelbert Pichler (St. Peter) und Rebecca Mayr (BBOÖ) (Foto: www.bbooe.at)

Anbieter im offenen Netz der Breitband Oberösterreich stellten im Gasthaus Höller ihre Produkte vor. Zwölf verschiedene Internet-Anbieter (ISPs) stehen hier für die Endkunden zur Auswahl. Ein Großteil der mehr als 200 Kilometer Haupttrasse und damit mehr als 740 Kilometer Glasfaser wurden bereits im Bezirk Rohrbach verlegt. Schon 2018 und 2019 wurden im Zuge eines Vorprojektes zum Leader Glasfaser-Projekt Interessensbekundungen für den Ausbau Hansbergland-Region und der Steinernen Mühl-Gemeinden gesammelt. „Da unser Projekt 2021 einen Förderzuschlag erhalten hat, wurde nun der unterversorgte ländliche Raum ausgebaut“, berichtet Bürgermeister Englbert Pichler. „Wir können es uns einfach nicht leisten, kein schnelles Internet zu haben, da es für viele jetzige und noch viel mehr für zukünftige Anwendungen notwendig ist.“

Glasfaser für 5.500 Haushalte

Das Ausbaugebiet reicht von St. Stefan im Norden (hier gab es im Zentrum bereits Ausbauten von der Energie AG) über die weniger dicht besiedelten Gebiete von Helfenberg, St. Peter, St. Johann, Auberg bis nach St. Veit. Durch den Ausbau erhalten weitere 1.800 Haushalte und Gewerbebetriebe die Möglichkeit, gigabitfähiges Internet mit Glasfaser bis ins Wohnzimmer zu beziehen. Insgesamt können somit in diesen Gemeinden mehr als 5.500 Haushalte Glasfaser im offenen Netz der Breitband OÖ nutzen.

Die Glasfaserzentrale, der POP- Standort, in Helfenberg, ist seit November in Betrieb. „Die ersten Kunden gingen bereits im Dezember 2022 online und bis zum Jahresende wird das Förder-Projekt weitgehend abschlossen sein“, freut sich Bürgermeister Pichler, dessen Gemeindebürger die Infrastruktur intensiv nutzen wollen. Sieger in der Gemeindewertung ist aktuell aber Auberg: Hier nutzen 80 Prozent der angeschlossenen Gebäude bzw. mehr als 54 Prozent der Haushalte ultraschnelle Glasfaser.


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