Touristiker der Region machen sich online besser sichtbar
BEZIRK/OÖ/BAYERN.Für den Erfolg im Tourismus ist es wichtig, digital präsent zu sein. Deshalb wollen die Regionen Ostbayern und Oberösterreich mit einem Interreg-Projekt die digitale Fitness der Angebote und Attraktionen auf beiden Seiten der Grenze stärken. Die Ferienregion Böhmerwald sowie der Tourismusverband Donau OÖ sind als Partner beteiligt.

Schätzungsweise 12.000 touristische Leistungsträger gibt es in den Regionen Ostbayerns und Oberösterreichs. Den Betriebsinhabern und Verantwortlichen in der kleinstrukturierten Tourismusbranche fällt es jedoch oft schwer, die richtigen digitalen Formen für sich zu finden und umzusetzen. Hier setzt das Projekt an: Gerade die kleineren Gastgeber und Erlebnisanbieter sollen in den digitalen Herausforderungen geschult und unterstützt werden mit dem Ziel, neue online buchbare Angebote zu erstellen. Zudem sollen diese vernetzt und in einem digitalen grenzüberschreitenden Reiseführer zusammengefasst werden.
Onlinebuchbarkeit ist ausbaufähig
Ein bereits angelaufener Digitalisierungs-Check durch das Institut Centouris von der Universität Passau zeigt, dass zwar viele Gastgeber online auffindbar sind, jedoch „die Onlinebuchbarkeit auf beiden Seiten der Grenze noch ausbaufähig ist“, sagt Geschäftsführer Stefan Mang. Für teilnehmende Betriebe gibt es Einzel-Coachings, Informationsveranstaltungen und auch Foto-Shootings. Knapp drei Millionen Euro sollen bis August 2026 in das Projekt fließen, die EU fördert dieses mit 75 Prozent.


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