Schweitzer setzt beim Sägewerk in Altenfelden auf Restholz-Energie
ALTENFELDEN. Im Sägewerk von Schweitzer Holz in Altenfelden wird Nachhaltigkeit nicht nur als Anspruch verstanden, sondern direkt in den Produktionsalltag integriert. Hier setzt man auf einen geschlossenen, möglichst effizienten Ressourcenkreislauf.

Ein wesentliches Ziel am Produktionsstandort von Schweitzer in Altenfelden ist es, die vorhandenen Ressourcen möglichst effizient zu nutzen und den betrieblichen Kreislauf laufend zu optimieren. Eine wichtige Rolle spielt dabei die eigene Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK). Was bei der Holzverarbeitung als Reststoff anfällt, wie Hackgut und Hobelspäne, wird nicht einfach entsorgt, sondern in der KWK zur Energiegewinnung eingesetzt. Die Anlage erzeugt rund um die Uhr Strom und Warmwasser. Dafür werden Hackgut oder Holzpellets unter Hitze und Sauerstoff-Reduktion vergast. Das erzeugte Holzgas wird dann gefiltert und in einem Gasmotor zur Verbrennung genützt. Dieser wiederum treibt einen Generator an. So entsteht elektrischer Strom, während die anfallende Abwärme zur Warmwasserbereitung genutzt wird.Der Strom wird in der Produktion benötigt, das Warmwasser dient zur Beheizung der Holz-Trockenkammern. Die Kraft-Wärme-Kopplung ermöglicht eine 100-prozentige Verwertung des Restholzes.
Regionalität zählt
Auch bei der weiteren Verwertung setzt Schweitzer Holz auf Regionalität. Die Pellets aus der betriebseigenen Pelletieranlage werden von einem regionalen Partner abgeholt. Das hält die Transportwege kurz und stärkt die Zusammenarbeit in der Region. Darüber hinaus hat die Selbstversorgung am Standort Tradition: Die Wasserkraft an der Kleinen Mühl ist eine zuverlässige Energiequelle.
PEFC-zertifizierter Betrieb
Ein weiterer wichtiger Baustein im Sägewerk Schweitzer ist die PEFC-Zertifizierung. Sie verlangt eine lückenlose Dokumentation der Lieferkette – von der Beschaffung zertifizierten Schnittholzes über die Kennzeichnung bis zu den einzelnen Verarbeitungsschritten. So wird sichergestellt, dass für PEFC-Aufträge ausschließlich entsprechend zertifiziertes Material verwendet wird. Bei diesem Zertifikat geht es nicht nur um die Herkunft des Holzes, sondern auch um die Arbeitsbedingungen.








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