Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ROITHAM/BAD ISCHL. „Es reicht uns nicht, für jeden Kopf die passende Mütze zu machen – es muss auch das Umfeld passen, in dem sie entsteht!“ Das ist die Überzeugung von Susanne Frühmann.

Susanne Frühmann bei ihrem Besuch in Aycucho. Fotos: Markus Frühann/lefti.at
Susanne Frühmann bei ihrem Besuch in Aycucho. Fotos: Markus Frühann/lefti.at

Die gebürtige Roithamerin unterrichtet in Teilzeit an einer BHS in Bad Ischl, ist Mutter eines vierjährigen Sohnes – und hat im heurigen Winter ihre erste Winterkollektion auf Fairtrade-Basis herausgebracht.

Am Anfang standen „Beanies“

Begonnen hat alles mit Hauben, sogenannten „Beanies“. Gemeinsam mit ihrer Familie bis hin zur 82-jährigen Oma fertigt Frühmann seit fünf Jahren jeden Winter Häkelmützen „wie am Fließband“, die sie unter dem Label beanie.at vertreibt. Als Ausgangsstoff dient feine, hypoallergene Baby-Alpakawolle aus den peruanischen Anden.

Für heuer hatte sich die Jungunternehmerin vorgenommen, eine eigene Winterkollektion herauszubringen. Angebote von Firmen aus Osteuropa und Asien schlug sie jedoch aus: „Maschinell gestrickte Mützen, minderwertige Materialien oder unmenschliche Arbeitsbedingungen führen natürlich zu niedrigen Preisen. Ich dachte mir: Es muss auch anders gehen!“

Nach einem Besuch in den Anden beim Sozialprojekt SOLID wurde Frühmann klar, dass sie die Produzenten für ihre Produkte gefunden hat: Junge Mütter in Aycucho, der zweitärmsten Region Perus, fertigen ihre Mützen, Stirnbänder, Ponchos und Maxi-Schals. „Sie erhalten einen fairen Lohn, eine Anstellung und eine Kinderbetreuung am Arbeitsplatz“, freut sich Susanne Frühmann.

Infos: www.beanie.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden