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SARLEINSBACH. Es ist nur ein kleines Stück Land, gerade mal 3,5 Hektar, das die vier Pröll-Schwestern ihr Reich nennen. Trotzdem oder gerade deswegen wollen sie dieses gemeinsam mit ihren Eltern bestmöglich erhalten und bewahren, aber auch bewirtschaften. Das Rüstzeug dazu holten sich gleich drei von ihnen in der Bioschule Schlägl: Sie haben dort die Abendschule erfolgreich abgeschlossen.

Katharina, Elisabeth und Viktoria Pröll (v.l.) haben gemeinsam die Abendschule in Schlägl gemeistert. Foto: Gahleitner

Inspiriert von ihrer Mama haben die jungen Sarleinsbacherinnen den Informationsabend für die Abendschule besucht und waren sofort begeistert. Ob der vielen Bewerbungen stand zwar vorerst nur Elisabeth, die Älteste fix auf der Teilnehmerliste – schließlich klappte es dann doch für alle drei. „Da haben wir uns schon sehr gefreut, denn zu dritt lernt sich“s leichter.“ Ein ganzes Jahr lang drückten Elisabeth (26), Viktoria (25) und Katharina (23) also neben Beruf und der Arbeit am elterlichen Betrieb die Schulbank. Da blieb auch kaum Zeit für das Hobby des quirligen Trios, den Proben und Auftritten mit der Rohrbacher Volkstanzgruppe. „Auch wenn es sehr anstrengend war, würde ich es sofort wieder machen. Es war eine interessante Herausforderung, die sich auszahlt“, spricht Elisabeth auch für ihre Schwestern.

Wissen und Kontakte

Zum einen ist es das Wissen rund um den Bio-Landbau, von dem die frischgebackenen landwirtschaftlichen Facharbeiterinnen profitieren; zum anderen haben sie beim Kurs viele neue Leute kennengelernt.

Auch wenn die drei fest im Berufsleben stehen (Elisabeth ist Familienhelferin, Viktoria Tischlereitechnikerin, die gerade auf Müllerin umsattelt, und Katharina arbeitet im Reiseparadies Kastler) gehört die Landwirtschaft zu ihrem Alltag dazu. „Schon als Kinder hatten wir immer viele Tiere um uns herum und wussten auch, dass das meiste, das wir füttern später auf den Tellern landet.“ Heute sind es zwei Kühe, ein Kalb, zwei Hunde und viele Truthennen, die sich rund um den abgelegenen Hof tummeln. Letztere Schiene werden sie vielleicht ausbauen – aber eigentlich sind die Schwestern auch so glücklich in ihrem kleinen Reich.


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