Corona-Krise bewältigt: Soziale Einrichtungen auf dem Weg zum Normalbetrieb
BEZIRK ROHRBACH. Nach fast drei Monaten starken Einschränkungen und intensiver Corona-Bewältigung wird bei Arcus die soziale Arbeit wieder aufgenommen.

Unter dem Motto „Mit Zuversicht, Vorsicht und Vertrauen“ führt das Arcus Sozialnetzwerk seit den ersten Lockerungen mit Anfang Mai die schrittweise Öffnung des Betreuungsangebotes in allen Werkstätten weiter. „Auch für Menschen mit Beeinträchtigung in den Wohneinrichtungen werden wir in den nächsten drei Wochen die Werkstätten öffnen. Ziel ist ab 1. Juli ein Normalbetrieb unter Einhaltungen der Gesundheitsbestimmungen“, informiert Werner Gahleitner, einer der beiden Geschäftsführer des Arcus Sozialnetzwerks. „Wir liegen gut im Rennen und sind noch immer Covid-19-frei. Die Zuversicht, dass wir diese Krise gut bewältigen, steigt von Woche zu Woche. Aber wir müssen uns bewusst sein, dass das Virus nicht weg ist und wir nach wie vor vorsichtig sein müssen.“
Geschäftsführer Franz Stadlbauer ergänzt: „Das Hochfahren bringt jetzt schrittweise etwas Entlastung für Eltern und Angehörige, die in den letzten Wochen Großartiges geleistet haben.“
Persönliche Beratungen werden gut angenommen
Wie wichtig gerade in Zeiten von Krisen das Angebot der psychosozialen Beratung ist, zeigt sich in den Mikado-Beratungsstellen: Die face-to-face-Beratung an den beiden Standorten in Sarleinsbach und Gramastetten wird wieder sehr gut angenommen, weiß Werner Gahleitner. Bei den mobilen Diensten sind die Arcus-Mitarbeiterinnen ebenfalls beinahe wieder im Vollbetrieb. „Auch dieser soziale Dienst war während der Krise immens wichtig für die Versorgung der Menschen in der Region“, ist der Geschäftsführer überzeugt. „Wir danken an dieser Stelle unseren Mitarbeitern für die wertvolle und umsichtige Arbeit in dieser herausfordernden Zeit und sehen mit Optimismus in die Zukunft.“
In den Arcus-Wohneinrichtungen freuen sich die Bewohner übrigens wieder auf Besucher. Nach wie vor gelten aber spezielle Corona-Sicherheitsmaßnahmen.
Schrittweise zur Normalität
Auch beim pro mente OÖ-Standort in der Rohrbacher Berggasse versucht man, schrittweise zur Normalität zurückzukommen. „Unsere psychosoziale Beratungsstelle bietet neben den telefonischen Beratungen auch wieder vor Ort Beratungen und Therapien an, auch Erstkontakte sind wieder möglich“, informiert Leiterin Doris Schwarz. Ebenso wird die Fähigkeitsorientierte Aktivität wieder hochgefahren, momentan ist der Standort an drei Tagen pro Woche für Klienten geöffnet – unter Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen. Der Journaldienst ist Dienstag bis Freitag von 8 bis 10 Uhr erreichbar. Nur der Freizeitclub müsse derzeit noch geschlossen bleiben, sagt Schwarz.


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