Christoph Luger zeigt „Die Welt ist papieren“ im Kubin-Haus in Wernstein
WERNSTEIN. Unter dem Titel „Die Welt ist papieren“ zeigt der Maler Christoph Luger seine Arbeiten im Kubin-Haus in Zwickledt. Die Vernissage ist am Freitag, 25. September.

Der aus Bregenz stammende und in Wien lebende Künstler präsentiert in Wernstein Papierarbeiten, die sowohl frei im Raum als auch als Bilder an den Wänden zu sehen sind. Luger, der 1990 mit dem Otto-Mauer-Preis ausgezeichnet wurde, wurde zunächst mit großformatigen abstrakten Tuschebildern bekannt. Sein gegenstandslos gebliebenes Werk orientiert sich an Strukturen mittelalterlicher Wandbilder und ist heute zunehmend von Farbe geprägt.
Eine zentrale Rolle spielt dabei Papier. Es dient Luger nicht nur als Malgrund, sondern wird zunächst selbst gestaltet, bevor es zum Bildträger wird. Wie in der asiatischen Tradition ist er damit zugleich Maler und Papierkünstler
Winterreise-Zyklus
Neben großformatigen Arbeiten ist im Kubin-Haus auch Lugers „Winterreise“-Zyklus mit kleinen Tuschearbeiten zu sehen. Dazu erscheint in der Edition Landstrich die Publikation „Eine Art Winterreise“ mit einem Text von Gerhard Zeillinger. Dieser nimmt sowohl auf Lugers Arbeiten als auch auf den von Franz Schubert vertonten Liederzyklus von Wilhelm Müller Bezug.
Über das Kubin-Haus
Das Kubin-Haus, einst Wohnhaus des Künstlers Alfred Kubin, beherbergt neben dessen erhaltenen Wohnräumen in einem Nebenflügel regelmäßig Wechselausstellungen. Da es in seinem ursprünglichen Zustand erhalten ist, ist es ein beliebtes Ziel für Besucher, die eine Zeitreise in die Epoche Kubins unternehmen möchten.
Vernissage
Die Ausstellung wird vom Kulturverein Landstrich veranstaltet und ist bis 31. Oktober im Kubin-Haus zu sehen. Sie wird am Freitag, 25. September, um 19 Uhr eröffnet.








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