Schärding. Wie wichtig es ist seine Meinung zu sagen und wie viel jeder einzelne Schüler zur Verbesserung des Schulalltags beitragen kann, zeigte erneut das kürzlich, zum zweiten Mal stattgefundene Schülerparlament am Gymnasium Schärding. 20 Anträge wurden im Vorfeld von den Schülern eingebracht und behandelt.
Ein Antrag war dabei besonders bedeutungsvoll: Es wurde beschlossen, die ersten fünf bis zehn Minuten des Geschichteunterrichts zu verwenden, um die tages- und wochenpolitischen Ereignisse zu reflektieren und wichtige politische Begriffe zu klären. „Für uns als Schülervertretung und für mich als Schulsprecher ist es sehr schwierig, die Meinung von 900 Schülern zu vertreten, 900 verschiedene Köpfe, die allesamt für unterschiedliche Werte stehen und unterschiedliche Meinungen haben. Genau deshalb veranstalten wir das Schülerparlament“, erklärt Lukas Huber. Besonders freute den Schulsprecher und die Schüler, dass die Landesrätin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Frauen und Jugend Doris Hummer beim Schülerparlament vorbeischaute und den Gymnasiasten ihre Arbeit näherbrachte sowie über aktuelle politische Themen diskutierte. Die anderen Anträge reichten von mehr Wasserangebot über Änderungen in der Reiseplanung bis hin zu Verbesserungen in der Hausordnung. Insgesamt wurde überzehn Antrage positiv abgestimmt. „Nach zwei Stunden rauchten die Köpfe und die Resonanz war riesig. Ich freue mich sehr über die positiven Reaktionen und hoffe in den nächsten Wochen noch viel umsetzen zu können, denn durch die Matura werde ich nur noch wenige Tage im Amt sein und dann meine Position niederlegen“, erklärt Schulsprecher Lukas Huber, „ein besonderer Dank gilt natürlich unserer Direktorin, die das Schülerparlament möglich machte, und Doris Hummer, die den weiten Weg nach Schärding auf sich nahm, um unser Schülerparlament zu besuchen.“
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