Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK SCHÄRDING. Die Sozialberatungsstelle der Caritas ist für jene Menschen da, die aus verschiedenen Gründen in einer Krise stecken.

Christine Oberndorfer führte vergangenes Jahr 265 Beratungsgespräche. (Foto: Caritas)
Christine Oberndorfer führte vergangenes Jahr 265 Beratungsgespräche. (Foto: Caritas)

In letzter Zeit häufen sich die Gerüchte im Bezirk Schärding, dass die Caritas Geld an Menschen verschwendet, die es nicht verdienen. Man brauche nur ein wenig „arm tun“ und die Caritas bezahle alles: eine Waschmaschine, die Miete oder den Strom. „Ich will hier klarstellen: Wer zu uns in die Sozialberatung kommt, muss seine Notlage natürlich belegen, um Unterstützung zu bekommen“, erklärt Christine Oberndorfer, die seit fünf Jahren in der Caritas-Sozialberatungsstelle in Schärding Anlaufstelle für Menschen in Not ist. Ob jemand Anspruch auf die Caritas-Hilfe hat, wird anhand der Einkommens- und Ausgabensituation genau geprüft. „Dazu müssen das gesamte Einkommen, Fixkosten wie Miete, Strom, oder Heizung und die Kontoauszüge vorgelegt werden“, erklärt die Caritas-Mitarbeiterin.

Haussammlungen

Die Caritas kann den Menschen nur dank der Spenden helfen, um die im Mai wieder Ehrenamtliche bei der Haussammlung bitten. Freiwillige Mitarbeiter aus den Pfarren gehen dabei von Tür zu Tür und bitten um Spenden. Das Geld kommt ausschließlich der Hilfe für Menschen in Oberösterreich zugute – und sichert das Bestehen von Caritas-Einrichtungen wie zum Beispiel den zwölf Sozialberatungsstellen, dem „Haus für Mutter und Kind“, dem „Krisenwohnen“, sieben „Lerncafés“, in denen Kinder kostenlose Lernförderung erhalten, und dem „Help-Mobil“, einer medizinischen Notversorgung für Obdachlose.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden