Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK SCHÄRDING. Nach der langen Zwangspause haben vergangenen Freitag die Gas-tronomen wieder ihren Betrieb aufgenommen. Der große Gästeansturm ist jedoch ausgeblieben.

Familie Azer mit ÖVP-Klubobmann August Wöginger (Foto: ÖVP)
Familie Azer mit ÖVP-Klubobmann August Wöginger (Foto: ÖVP)

Rund zwei Monate lang mussten sich die Gastronomen aus dem Bezirk Schärding gedulden, bis sie ihre Betriebe wieder für Gäste öffnen durften. Dass nicht gleich alle zu den Wirten stürmen würden, davon sind die Unternehmer ausgegangen. Und so kam es auch. „Der Freitag war sehr gut. Das restliche Wochenende eher bescheiden“, informiert Karin Bischof, Inhaberin des Cafés Cino in Andorf. Besonders freut sich die Andorferin, dass ihre zahlreichen Stammgäste sie nicht im Stich gelassen haben. „Ich bin wirklich sehr froh, dass ich mich auf meine Stammgäste verlassen kann“, meint Bischof. Und weiter: „Der Anfang ist gemacht. Jetzt hoffe ich, dass in den kommenden Wochen wieder mehr Gäste zu uns kommen. Es kann nur noch besser werden.“

Eher bescheiden

Über ein „bescheidenes“ Eröffnungswochenende berichtet Werner Weissenböck, der seit Jahren das „Plauscherl“ in Riedau betreibt. „Für ein Wochenende war nicht sonderlich viel los. Aber damit habe ich gerechnet.“ Wie viele andere Wirte auch hofft Weissenböck, dass sich in den kommenden Wochen die Situation verbessern wird und wieder mehr Gäste die Lokale besuchen. „Das würden wir uns alle wünschen“, meint Weissenböck.

Hoffen auf Grenzöffnung

Auf eine baldige Grenzöffnung und die damit verbundene Tatsache, dass dann wieder mehr Touristen nach Schärding kommen, hofft Familie Azer, Inhaber des Schärdinger Stadtwirts, des Landgasthofes in St. Florian am Inn und seit kurzem auch des Maader Hofes in Taufkirchen an der Pram. „Die ersten Tage wurden wir von den Gästen nicht überrannt, aber wir sind dennoch zufrieden. Ich bin mir sicher, dass es mit der baldigen Grenzöffnung noch besser wird. Immerhin sind wir in Schärding auf die Touristen angewiesen“, so Familie Azer.

Wirte-Paket

Damit die Gastronomen in eine positive Zukunft blicken können, wurde von der Regierung ein Wirte-Paket geschnürt. „Das Wirte-Paket bringt allen Wirten, insbesondere den Dorf-Wirten spürbare Entlastung und somit mehr Geld. So wird die Umsatzsteuer auf alkoholfreie Getränke in Wirtshäusern von 20 Prozent auf zehn Prozent gesenkt“, informiert August Wöginger, ÖVP-Klubobmann. Und weiter: „Essensgutscheine für Mitarbeiter werden steuerlich weiter vergünstigt und Geschäftsessen in einem höheren Ausmaß steuerlich absetzbar. Die Höchstgrenze für steuerfreie Gutscheine wird von derzeit 4,4 Euro auf acht Euro (im Gasthaus) und von 1,1 Euro auf zwei Euro (für Lebensmittelgeschäfte) angehoben.

Zuversicht

Wöginger gibt sich zuversichtlich, dass diese und die zahlreichen Maßnahmen den Wirten und letztlich somit auch ihren Gästen rasch helfen. „Es ist eine herausfordernde Situation, das ist uns allen klar. Doch wir tun alles, um die Wirte zu unterstützen“, so der ÖVP-Bezirksparteiobmann.Das kann auch Familie Azer bestätigen. „Wir sind froh, dass wir nun wieder offen haben. Das Wirte-Paket hilft da zusätzlich. Vor allem die niedrigere Umsatzsteuer auf alkoholfreie Getränke ist eine gute Sache“, meint Familie Azer. Und weiter: „Es war eine schwere Zeit für uns, aber jetzt geht es wieder bergauf.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden