Caritas koordinierte in Engelhartszell Impfstraße für Menschen mit Beeinträchtigungen
ENGELHARTSZELL. Im Auftrag vom Land OÖ organisierten die Caritas-Mitarbeiter von invita in Engelhartszell die Impfstraße für Menschen mit Beeinträchtigungen aus dem Bezirk Schärding. Insgesamt 166 Personen erhielten an vier Tagen die komplette Corona-Schutzimpfung mit „Moderna“.

Neben den Bewohnern von invita und St. Bernard kamen auch Personen von der Lebenshilfe, Persönlichen Assistenz GmbH, Pro Mente, Volkshilfe sowie vom Verein Miteinander und dem Jokerhof Taufkirchen an der Pram in die Impfstraße. „Alle Personen sind natürlich freiwillig gekommen. Die Vorfreude, dass sie durch den größeren Schutz wieder mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, war deutlich spürbar“, erzählt Caritas-Mitarbeiter Volker Hofer, der die Impfaktion koordiniert hatte. Engelhartszells Gemeindearzt Michael Bräuer-Mocker führte die Impfungen durch. Zehn Personen brauchten nur eine Teilimpfung, da sie bereits eine Covid-19-Erkrankung überstanden hatten.
Impfung gefeiert
Mark Santner, der von invita im Alltag begleitet wird, zelebrierte seine Impfung ganz besonders: Er trug einen großen Tiroler Filzhut und hatte seine mobile Soundanlage mit Schlagermusik dabei. „Nur durch diese 'Accessoires' und seine Betreuerin, Caritas-Mitarbeiterin Daniela Pointecker, die ihn begleitete, war die Impfung für ihn möglich. Er hätte sonst die Situation mit Wartezeiten, fremder Umgebung und fremden Personen nicht ausgehalten“, erzählt Hofer.


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