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ST. FLORIAN AM INN. Seit kurzem hat sich der Storch zu einer Familie im Ortszentrum von St. Florian am Inn gesellt. Familie Reitmayr hat sich entschlossen, zwei Storchenjunge vor dem sicheren Tod zu retten. Die Wildvögel entstammen aus einem anderen Nest im Innviertel, in das 5 Eier gelegt wurden. Da diese Tiere 1 Kilo Fleisch am Tag benötigen, kann ein Storchenpaar nur 2 bis 3 Junge ernähren. 

 (Foto: privat)
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Daheim sind die Störche nun im parkähnlichen Garten des Familienanwesens, welches über einen großen Weiher verfügt. Dort fischen bereits wilde Eisvögel und Turmfalken und für die Störche gibt es noch eine Menge Frösche, Maulwürfe und Wühlmäuse frisch vom angrenzenden Feld. Die Nähe zu den Innauen bietet überhaupt ein reichhaltiges Nahrungsangebot und ist somit die ideale Umgebung für die Tiere.

Ursprünglich hat das Projekt schon lange vorher begonnen. So wurde bereits vorletztes Jahr ein Nest auf einem Mast aufgestellt. Ein fertiges Nest ist nämlich eine bewährte Methode, ein Storchenpaar anzulocken. Viele Naturbegeisterte unterstützen das Vorhaben in den notwendigen Details. So wurde z.B. der 12 Meter hohe Mast mit den geschickten Baggerführern des Alpaca Züchters Christoph Hanslauer aufgestellt. Inspiriert hat die Autorin Tanja Reisinger aus Schardenberg mit ihrem Kinderbuch „Paul, der Frosch mit dem breiten Maul“. Darin hat sie das wilde Treiben der Frösche und das Erscheinen des Storches an dem besagten Weiher in lustiger Weise bereits beschrieben. Hier ist durch die Geschehnisse wohl eine Fortsetzung zu erwarten.

Die Hoffnung besteht, dass St. Florian damit noch viel mehr Zuwachs dieses hochinteressanten Vogels bekommt. Normalerweise siedeln sich nämlich Störche meist dort an, wo schon andere nisten oder genistet haben. Vor allem suchen Jungstörche den Partner zum Nisten vorwiegend dort, wo sie geboren wurden. Man darf als bald mehr Neuigkeiten aus St. Florian zum Thema Storch erwarten. Auch die Mutter der Familie Reitmayr ist in Erwartung. Das „Packerl“ vom Storch sollte am 3. September kommen.


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