Erfolgreicher Raubwildtag der Schärdinger Jägerschaft
BEZIRK SCHÄRDING. Die Jägerschaft des Bezirks Schärding hat wieder ihren Raubwildtag abgehalten. Im voll besetzten Veranstaltungssaal kamen die Mitglieder zusammen und erwiesen dem erlegten Raubwild die gebührende Ehre und Wertschätzung.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von den Pramtaler Jagdhornbläsern. Die konsequente Bejagung des Raubwilds diene nicht nur dem Natur- und Tierschutz, sondern trage auch zur Erhaltung der Artenvielfalt und Gesundheitsprophylaxe bei. Ohne die Bejagung könne es sonst zu gefährlichen Überpopulationen kommen, die massive Auswirkungen auf das Ökosystem hätten, machte die Jägerschaft deutlich.
Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch einen Vortrag des Wildbiologen Christopher Böck, der die Themen „rechtliche Belange der Fallenjagd“ und den „Einfluss des Beutegreifers auf den Wildbestand und die Artenvielfalt“ behandelte. Mit der Raubwildbejagung ginge außerdem einher, dass übertragbare Krankheit vorbeugend ferngehalten werden könnten. „Dort wo einige meinen, dass die Jagd aufhört, fängt sie für uns erst richtig an“, machte Bezirksjägermeister Franz Stadler beim Raubwildtag deutlich.


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