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Ehrung für Gisela Würstl: Herz und Seele der „Rot Kreuz-Familie" in Engelhartszell

Theresa Senzenberger, 28.05.2025 18:07

ENGELHARTSZELL. Gisela Würstl wurde für ihr langjähriges Engagement für das Rote Kreuz Engelhartszell geehrt. Sie war das Herz und die Seele der „Rot Kreuz-Familie Würstl“ – und das ehrenamtlich.

Gottfried Hirz, Präsident des Roten Kreuzes Oberösterreich, bedankte sich bei Gisela Würstl für ihren Einsatz. (Foto: Rotes Kreuz Engelhartszell/Maximilian Schellmann)

Würstl war 26 Jahre lang, von 1968 bis 1994, für das Rote Kreuz ehrenamtlich tätig. Ihr Ehemann Hans brachte sie zum Roten Kreuz. Er war als Dienstführender langjährig hauptberuflich für das Rote Kreuz Engelhartszell im Einsatz.

Zentrale im Privat-Haus

Die Rot-Kreuz-Zentrale war sogar im Privat-Haus Würstl untergebracht. Die „Rot Kreuz-Familie“, wie sie im Ort liebevoll genannt wurde, kümmerte sich das ganze Jahr über um die Zentrale – und musste Tag und Nacht erreichbar sein. Dazu half die ganze Familie samt den fünf Kindern zusammen. So musste immer ein Familienmitglied zu Hause sein, um das Notruftelefon entgegenzunehmen und die diensthabende Mannschaft per Funk und Telefon über einen Einsatz zu informieren. Meist war das Gisela Würstl.

Lebensaufgabe

Für die rüstige 86-Jährige war das eine Lebensaufgabe, der sie sich mit vollem Einsatz gewidmet hat. „Mir tat es gut, zu helfen und wer hilft, macht sich auch selbst eine Freude damit“, so Würstl. Sie möchte auch andere ermutigen, sich für den Nächsten einzusetzen: „Das Rote Kreuz sucht freiwillige Mitarbeiter und es gibt viele gute Gründe, sich dafür zu entscheiden.“

Die Ehrung erfolgte bei der Eröffnung des neuen Ortsstellengebäudes in der Gemeinde und der Jubiläumsfeier „65 Jahre Rotes Kreuz Engelhartszell“.


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