Ehrung für Gisela Würstl: Herz und Seele der „Rot Kreuz-Familie" in Engelhartszell
ENGELHARTSZELL. Gisela Würstl wurde für ihr langjähriges Engagement für das Rote Kreuz Engelhartszell geehrt. Sie war das Herz und die Seele der „Rot Kreuz-Familie Würstl“ – und das ehrenamtlich.

Würstl war 26 Jahre lang, von 1968 bis 1994, für das Rote Kreuz ehrenamtlich tätig. Ihr Ehemann Hans brachte sie zum Roten Kreuz. Er war als Dienstführender langjährig hauptberuflich für das Rote Kreuz Engelhartszell im Einsatz.
Zentrale im Privat-Haus
Die Rot-Kreuz-Zentrale war sogar im Privat-Haus Würstl untergebracht. Die „Rot Kreuz-Familie“, wie sie im Ort liebevoll genannt wurde, kümmerte sich das ganze Jahr über um die Zentrale – und musste Tag und Nacht erreichbar sein. Dazu half die ganze Familie samt den fünf Kindern zusammen. So musste immer ein Familienmitglied zu Hause sein, um das Notruftelefon entgegenzunehmen und die diensthabende Mannschaft per Funk und Telefon über einen Einsatz zu informieren. Meist war das Gisela Würstl.
Lebensaufgabe
Für die rüstige 86-Jährige war das eine Lebensaufgabe, der sie sich mit vollem Einsatz gewidmet hat. „Mir tat es gut, zu helfen und wer hilft, macht sich auch selbst eine Freude damit“, so Würstl. Sie möchte auch andere ermutigen, sich für den Nächsten einzusetzen: „Das Rote Kreuz sucht freiwillige Mitarbeiter und es gibt viele gute Gründe, sich dafür zu entscheiden.“
Die Ehrung erfolgte bei der Eröffnung des neuen Ortsstellengebäudes in der Gemeinde und der Jubiläumsfeier „65 Jahre Rotes Kreuz Engelhartszell“.


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