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Zwei Power-Frauen aus dem Innviertel organisieren eine außergewöhnliche Fotoreise nach Costa Rica

Rosina Pixner, 23.01.2026 10:00

BRUNNENTHAL. Was haben eine Pferdefotografin aus Brunnenthal und eine Pferdetrainerin aus Bayern mit Mittelamerika gemeinsam? Die Antwort führt an die Pazifikküste Costa Ricas – und zu einer außergewöhnlichen Reiseidee, die Fotografie, Persönlichkeitsentwicklung und Natur auf einzigartige Weise verbindet.

V. l.: Nadine Lechner und Jessy Habermann bei ihrer ersten Abenteuerreise nach Costa Rica. (Foto: Nadine Lechner Photgraphy)

Nadine Lechner ist 25 Jahre alt und stammt aus Brunnenthal. Nach der Handelsakademie studierte sie „Kommunikation, Wissen, Medien“ an der FH Hagenberg. Heute ist sie selbstständig – als Pferdefotografin und Online-Marketing-Expertin für Klein- und Kleinstunternehmen. Gemeinsam mit Jessy Habermann (31 Jahre) aus Neuhaus am Inn organisiert sie von 20. Februar bis 7. März eine exklusive Fotoreise nach Costa Rica. Habermann ist Pferdetrainerin und Mentorin.

„Im Februar geht's schon los - wir reisen mit einer kleinen Gruppe nach Mittelamerika - mit Fokus auf Pferdefotografie, Natur, persönlicher Entwicklung und dem Mut, neue Wege zu gehen. Was als Herzensidee begonnen hat, ist inzwischen fast ausgebucht“, erzählt Nadine Lechner.

„Bis jetzt war jede unserer Reisen ein Schritt außerhalb meiner Komfortzone. Und als wir dann das erste Mal in Costa Rica standen und klar war, dass wir hierher eine Reise organisieren wollen - bekam ich ziemlich weiche Knie. Das war total außerhalb meiner Komfortzone und ich dachte mir nur: Wer soll denn das nur buchen?“, so Lechner.Denn die Idee zu Costa Rica entstand eher zufällig. Über Verwandte von Jessy Habermann, die dorthin ausgewandert sind, wurde das Duo erstmals auf das Land aufmerksam. Habermann reiste 2024 erstmals nach Costa Rica – und kam mit einer klaren Botschaft zurück: „Nadine, da musst du mit.“ Gesagt, getan. Im Februar 2025 standen beide gemeinsam an der Pazifikküste. „In dem Moment, als ich das erste Mal dort am Strand stand, war mir klar, dieses Glück muss ich mit Gleichgesinnten teilen“, berichtet die Brunnenthalerin.

Die beiden Abenteurerinnen haben alle Reiseteilnehmer bereits persönlich kennen gelernt. Und es sind auch welche dabei die gar nicht fotografieren, sondern einfach das restliche Reiseprogramm mitmachen.

Einzigartige Natur- und Pflanzenwelt

„Die Natur dort ist unglaublich laut“, beschreibt Lechner Costa Rica. Aras kreischen über den Stränden, Kapuzineräffchen turnen in den Bäumen, Brüllaffen sind allgegenwärtig. Dazu kommt eine Pflanzen- und Obstvielfalt, die man in Europa kaum kennt, frische Kokosnüsse, Sternfruchtsaft oder Guanábana gehören dort zum Alltag.Gerade diese Kombination macht dieses Land für die beiden zum idealen Ort, um Pferdefotografie, Natur und persönliche Entwicklung zu verbinden. Das Klima, die Nähe zum Äquator und der natürliche Tagesrhythmus – Sonnenaufgang gegen sechs Uhr, Sonnenuntergang gegen 18 Uhr – sorgen fast automatisch dafür, den gewohnten Alltag hinter sich zu lassen. „Man taucht in eine komplett andere Welt ein. Das erleichtert es, eigene Muster zu hinterfragen und neue Entscheidungen zu treffen“, sagt Lechner. Für sie persönlich hatte diese Erfahrung konkrete Folgen: Nach der Reise entschloss sie sich, den Schritt in die volle Selbstständigkeit zu wagen. Fotografisch bietet Costa Rica Motive, die in Europa kaum zu finden sind: Pferde am menschenleeren Strand, vor Vulkanen oder mitten im Regenwald. Fotografiert werden unter anderem beeindruckende costa-ricanische Hengste wie der Paso Iberoamericano – eine Mischung aus spanischen und südamerikanischen Pferden. Hinzu kommt eine Tierwelt, die oft direkt vor der Haustür beginnt. Faultiere, Tukane, Kolibris, Leguane oder Tapire gehören ebenso dazu, wie eine üppige Pflanzenwelt, in der Ananas, Pfeffer oder Orchideen wild wachsen.

Zurück zu den Wurzeln

Die Reise trägt bewusst den Untertitel „Back to the Roots“. Neben der Fotografie spielt das Mindset eine zentrale Rolle. Persönlichkeitsentwicklung, bewusste Wahrnehmung und das Verlassen der Komfortzone stehen im Fokus. „Eine neue Umgebung hilft dabei, alte Muster zu durchbrechen“, erklärt Lechner. Costa Rica unterstützt diesen Prozess auf natürliche Weise, weil man entschleunigt und der Alltag weniger durchgetaktet ist.Viele Programmpunkte auf der Reise werden direkt mit Einheimischen organisiert, fernab klassischer Tourismuspfade. Genau diese Authentizität zieht auch die Teilnehmer an. Die Reise ist fast ausgebucht, Interessierte kommen aus Oberösterreich und Bayern.

Ein Platz ist noch frei

Ein Platz für diese besondere Reise ist aktuell noch frei. Interessierte können sich unter info@nadinelechnerfotografie.at melden.


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