30 Schärdinger Feuerwehrmitglieder absolvieren Atemschutzgrundausbildung
SCHÄRDING. Das Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding führte eine Atemschutzgrundausbildung für angehende Atemschutzgeräteträger aus dem gesamten Bezirk durch. An drei Ausbildungstagen bereiteten sich 30 Feuerwehrmitglieder intensiv auf künftige Einsätze unter schwerem Atemschutz vor.

Der Lehrgang verband Theorie und praxisnahe Übungen und stellte damit eine wichtige Grundlage für die weitere Stärkung der Einsatzbereitschaft im Bezirk dar. In den theoretischen Einheiten standen Aufbau und Funktion der Atemschutzgeräte, Einsatzgrundsätze sowie die Gefahren im Innenangriff im Mittelpunkt.
Sportliche Belastungsübungen
Ein besonderer Fokus lag auf sportlichen Belastungsübungen mit leichtem Atemschutz, um das Tragen der Maske unter körperlicher Anstrengung realitätsnah zu trainieren. Im Stationsbetrieb übten die Teilnehmer unter anderem Personenrettungen aus verrauchten Räumen, die richtige Türöffnung sowie das Vorgehen bei Atemschutznotfällen – auch für den Fall, dass ein Retter selbst zum Geretteten wird.
Rauchhaus zur Veranschaulichung
Anschaulich gestaltet wurde die Ausbildung durch den Einsatz eines Rauchhauses im Miniaturformat, das die korrekte Belüftung von Gebäuden im Einsatzfall demonstrierte. Ergänzt wurde der Lehrgang durch Inhalte zur Einsatzhygiene im Umgang mit kontaminierter Ausrüstung sowie einen Vortrag zum Thema Brandermittlung.
Mit großem Engagement und Disziplin absolvierten alle 30 Teilnehmer die Ausbildung erfolgreich. Den Abschluss bildet nun die Atemschutzleistungsprüfung, bei der das Erlernte unter Prüfungsbedingungen unter Beweis gestellt wird.


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