1.000ste Dialyse – lebensnotwendige Dialysebehandlung am Klinikum
SCHÄRDING. Katharina Kapshammer kam am 11. August 2021 zu ihrer 1.000sten Dialyse an das Klinikum Schärding. Zu diesem besonderen Jubiläum gratulierten die Mitarbeiter mit einem Geschenkkorb. Seit über sieben Jahren kommt sie dreimal wöchentlich für jeweils vier Stunden zur Dialysebehandlung. Sie ist eine von derzeit 33 Patienten der Dialysestation. Patienten erhalten die Dialysebehandlung entweder als Dauertherapie oder zur Überbrückung der Wartezeit bis zur Nierentransplantation.

Sind die Nieren nicht mehr in der Lage, Abfallstoffe und mit der Nahrung aufgenommene Flüssigkeit auszuscheiden, müssen die Betroffenen zur Dialyse. Am Klinikum Schärding werden nierenkranke Patienten seit 1985 versorgt. Katharina Kapshammer aus Münzkirchen ist eine davon. Vor über sieben Jahren hatte die heute 36-Jährige ihre erste Dialyse. „Mit 17 Jahren bin ich an Diabetes erkrankt, als Spätfolge hat sich daraus eine Nierenerkrankung entwickelt. Seit mehr als sieben Jahren benötige ich eine Dialyse. Durch die Dialyse bin ich neben meinen wöchentlichen Terminen kaum eingeschränkt. Auch Sport ist kein Problem, gerne gehe ich mit meiner neunjährigen Tochter wandern oder radfahren“, berichtet die engagierte junge Frau, die beruflich als Kellnerin tätig ist.
Die wöchentlichen zwölf Stunden am Dialysegerät nützt sie, um sich beim Fernsehen auszuruhen, zu lesen oder mit dem Handy. „Hier werde ich von allen sehr gut versorgt und fühle mich bestens aufgehoben. Ich bin mit der Betreuung super zufrieden. Das gesamte Personal ist sehr zuvorkommend und hilfsbereit. Auch bin ich sehr dankbar, dass gerade in den Ferien auf meine Termine Rücksicht genommen wurde“, erzählt Katharina Kapshammer und fügt hinzu: „Trotzdem hoffe ich, nicht mehr lange eine Dialyse zu benötigen.“
Nicht allzusehr einschränken
Patienten, die laufend Dialysebehandlungen brauchen, sollten sich trotz allem nicht allzu sehr einschränken lassen. Zwar ist eine spezielle, individuell angepasste Ernährung notwendig, dennoch darf auch gelegentlich auf den Gusto gehört werden. Auch Urlaubsreisen sind möglich, vor allem innerhalb der EU bestehen kaum Probleme beim Reisen. Im Vorfeld muss nur abgeklärt werden, ob am Urlaubsort die Möglichkeit zur Dialyse besteht.


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