130 neue Fachkräfte
ANDORF. Nach drei Jahren Fachschule reif für das Berufsleben – 130 Absolventinnen und Absolventen der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschule Andorf machen sich vom Acker.

An den 15 Standorten des landwirtschaftlichen Schulwesens wurde heuer insgesamt 1.157 Schülern der Facharbeiter verliehen. Sie haben entweder im klassischen Bildungsweg drei Jahre die Schulbank gedrückt, oder im 2. Bildungsweg die Abendschule besucht.
Erntezeit
„Für 1.157 Auszubildende an den 15 landwirtschaftlichen Fachschulen des Landes ist Erntezeit. Sie schließen ihre Schulkarriere als Facharbeiter ab. Die Zukunftsperspektiven sind sehr gut, in der Arbeitswelt gibt es ein regelrechtes ‚Griß‘ um die Absolventen. Ob nun in der Pflege oder in der Wirtschaft – die regionalen Arbeitgeber wissen um die Qualität der Ausbildung an den landwirtschaftlichen Fachschulen und stellen unsere Fachkräfte gerne ein. Oft geht es von der Schulbank direkt ins Arbeitsleben. Unter den Absolventinnen und Absolventen sind auch viele Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer. Mit ihrem Elan, den vielen neuen Ideen und innovativen Betriebskonzepten sind sie die Garanten für den Fortbestand und den Erfolg der heimischen Land- und Forstwirtschaft“, sagt Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
Berufliche Zukunft
Die meisten Absolventen gab es in diesem Jahr im Bezirk Freistadt. 138 Fachkräfte verlassen heute mit dem Facharbeiterbrief das ABZ Hagenberg. Dicht dahinter ist mit 130 Absolventen der Bezirk Schärding (Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule Andorf) aber auch die Bezirke Wels-Land und Grieskirchen (ABZ Lambach und LWBFS Waizenkirchen) können stolze 126 neue Fachkräfte vorweisen.
„Was mich als Landesrätin besonders freut: Viele der Absolventen bauen sich vor Ort ihre berufliche und private Zukunft auf. Damit trägt das agrarische Schulwesen stark zur Vernetzung und Belebung der ländlichen Regionen bei“, so Michaela Langer-Weninger.


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