Landwirtschaftliches Netzwerk macht Ölkürbisse im Pramtal heimisch
SIGHARTING/INNVIERTEL. Fünf Landwirte im Innviertel haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Ölkürbisse zu produzieren. Sie verkaufen ihre Produkte nicht nur, sondern besuchen auch Schulen und lassen Klassen bei der Ernte zusehen.

„Der Firmenname Pramoleum setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: Der erste Teil Pramkommt daher, weil die Idee für das Unternehmen und die Heimat der Gründungsbetriebe aus dem Pramtal kommen. Das lateinische Wort für Öl heißt Oleum“, erklärt Alois Selker. Er ist Genossenschafter des innovativen landwirtschaftlichen Netzwerkes. Hintergrund sind Versuche auf Innviertler Feldern, die gezeigt hätten, dass Ölkürbisse auf Pramtaler Böden gut gedeihen würden. Heute hat Pramoleum unter anderem Kürbiskerne, Kürbiskernöl und im Herbst auch Kürbiskernbier im Sortiment. Einen Überblick über die Produkte und weitere Informationen finden sich unter pramoleum.eu.
Besonders wichtig ist dem Unternehmen Transparenz vom Kürbiskern bis in die Flasche, was sich auch in den Angeboten für Schulklassen spiegelt.
Angebote für Schulklassen
„Transparente Produktion heißt, es gibt eine Möglichkeit zu sehen, wo das Urprodukt herkommt. Wir besuchen Schulen, zeigen unsere Betriebe her und lassen die Schulklassen auch bei der Ernte zusehen. Dafür werden die Räumlichkeiten, in denen produziert wird, geöffnet. Wir sind eine sehr überzeugte, regionale Manufaktur und die Auszeichnung AMA Genuss Region soll das unterstreichen“, sagt Selker.
Konkret wurde Pramoleum als AMA Genuss Regions-Betrieb ausgezeichnet. Ein Überblick über weitere ausgezeichnete Betriebe wie bäuerliche Direktvermarkter und Gastronomiebetriebe findet sich unter genussregionen.at.


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