Kindergarten-Neubau in Enzenkirchen in Planung
ENZENKIRCHEN. In Enzenkirchen wurde der Neubau des Kindergartens beschlossen. Zudem soll in der Zukunft der Glasfaserausbau vorangetrieben werden.

Seit vergangenen Herbst fungiert Christian Gmundner (FPÖ) als Ortschef von Enzenkirchen. Die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen funktioniert laut Gmundner sehr gut. „Wichtig ist, dass wir an einem Strang ziehen und zum Wohle unserer Bürger arbeiten. Bisher hat dies super funktioniert,“ Auf den Bürgermeister und seine Kollegen warten in den kommenden Monaten viele Projekte, die realisiert werden sollen. Eines der wohl wichtigsten Projekte ist der Kindergarten-Neubau. Die Planungen laufen auf Hochtouren. Der Beschluss des Gemeinderates soll noch im Mai eingeholt werden. Der neue Standort befindet sich gegenüber dem aktuellen Kindergarten. „Nach langen, konstruktiven Gesprächen sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass ein Neubau gegenüber einer Sanierung einfach mehr Vorteile hat“, meint Gmundner. Das alte Gebäude, wo derzeit zwei der drei Kindergartengruppen untergebracht sind, soll aber erhalten werden. Der Baustart ist für 2023 geplant.
Gehsteig Freizeitanlage
„Ein weiteres Vorhaben, mit dem in Kürze begonnen wird, ist die Errichtung eines Gehsteiges von der Volksschule bis zur Freizeitanlage. „Dieses Projekt stand für mich immer im Vordergrund“, so Gmundner. Die Sanierung der Bachstraße, die ein wichtiger Verbindungsabschnitt in der Gemeinde ist, ist noch im heurigen Jahr vorgesehen. Weitere Straßensanierungen, wie zum Beispiel die Pfarrhofstraße, sind für 2023 geplant. Zusätzliche Projekte sind der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf allen geeigneten, öffentlichen Gebäuden und die Errichtung einer E-Ladestation für Autos und E-Bikes beim Gemeindeamt. Geplant ist auch der Bau von insgesamt sechs modernen Doppelhaushälften beim Siedlungsgebiet in Mühlwitraun.
„Es gibt bereits Interessenten und ich gehe davon aus, dass der Baustart in naher Zukunft erfolgen wird“, berichtet der Bürgermeister, auf den noch viel Arbeit wartet: „Durch die Versäumnisse meiner Vorgänger sind womöglich Existenzen bedroht und der wirtschaftliche Ruin für Private steht im Raum. Deshalb werde ich als Bürgermeister den Sachverhalt erheben und alle rechtlichen Grundlagen der Flächenwidmung und des Baurechts genauestens prüfen lassen. Es ist jetzt nicht der Zeitpunkt vorschneller Entscheidungen“, meint Enzenkirchens Ortschef.<


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