Neue Führungsstrukturen bei Schwarzmüller
FREINBERG. Die Schwarzmüller Gruppe baut ihre Führungsstrukturen um. Die operative Führung wird in die Hände von drei Geschäftsführern gelegt. Das gab die Alleineigentümerin und neue Vorsitzende des Aufsichtsrates, Beate Paletar bekannt.

„Ich habe mich dazu entschlossen, die Zügel stärker in die eigenen Hände zu nehmen“, betont Paletar. Dies sei nach der Zusammenführung der gesamten Unternehmensanteile erstmals seit Jahrzehnten wieder möglich. Sie wolle diese Chance nutzen, um die Gruppe als Familienunternehmen konsequent weiterzuentwickeln. Als ersten Schritt leitete sie jetzt den Umbau von Geschäftsführung und Aufsichtsrat ein. Für die rasche Optimierung aller operativen Prozesse soll der erfahrene Manager Thomas Biringer sorgen. Er wird als COO gemeinsam mit CFO Michael Hummelbrunner an der Spitze der operativen Gesellschaften stehen. Die Leitung der gesamten Vertriebstätigkeiten übernimmt als CSO Wolfgang Köster, bisher Prokurist und für den Vertrieb der Neufahrzeuge verantwortlich. Das dreiköpfige Team der Geschäftsführung, der kein CEO mehr vorsteht, wird laut Paletar enger an den Aufsichtsrat gebunden.
Aufsichtsrat
Die Trennung vom bisherigen CEO Roland Hartwig erfolge laut Paletar einvernehmlich. Als erstes neues Aufsichtsratsmitglied wurde Klaus Rinnerberger, Vorstandsmitglied der Pierer Industrie AG, an Bord geholt. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel in die internationale Expansion investiert und so eine Verdoppelung des Umsatzes sowie höhere Marktanteile in vielen europäischen Ländern erreicht“, betonte die Aufsichtsratsvorsitzende. Die Schwarzmüller Gruppe habe sich als Europas größter Nischenanbieter etabliert, dessen Anhänger seinen Kunden Mehrwert garantieren. Diesen Weg werde man weitergehen, dabei aber Schwerpunkte und Tempo der Entwicklung nochmals überprüfen“, so Paletar.


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