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ANDORF. Mit der Errichtung Österreichs größter Insektenzuchtanlage in Andorf setzt ECOFLY einen wichtigen Schritt zur Entwicklung einer regionalen und nachhaltigen Futtermittelproduktion.

v.l.: Karl Buchinger (Bürgermeister Andorf), Gerald Hackl (Vorstandsvorsitzender VIVATIS Holding AG), Simon Weinberger (GF ECOFLY), Michael Forster (GF ECOFLY), Bernhard Protiwensky (ECOFLY), Friedrich Hausberger (PUREA Austria GmbH) (Foto: PUREA Austria GmbH/ECOFLY/APA-Fotoservice/Greindl)

Knapp zwei Jahre nach Bekanntgabe der Beteiligung der VIVATIS-Gruppe am Start-Up ECOFLY aus Antiesenhofen startet das Jungunternehmen nach erfolgreicher Testphase in Kooperation mit der MS-Fly Projekt GmbH & Co KG mit dem Bau einer Insektenzuchtanlage am Standort Andorf. Die Fertigstellung des neuen Produktionsstandortes, der die Züchtung von Fliegenlarven für die Futtermittelproduktion zum Ziel hat, ist für Ende 2023 geplant. Innovative Futtermittel für eine artgerechte und ökologisch nachhaltige Tierernährung – das ist das Ziel, das ECOFLY seit Gründung im Jahre 2017 mit Engagement und Ideenreichtum verfolgt. Nach erfolgreich absolviertem Testbetrieb am Standort Antiesenhofen wird nun, in Zusammenarbeit mit der MS-Fly Projekt, am Standort Andorf realisiert. Rund 6 Millionen Euro werden seitens der Partner in das Vorzeigeprojekt investiert. Auf einer Produktionsfläche von 3.600 m² sollen jährlich, auf Basis landwirtschaftlicher Nebenprodukte, 2.400 Tonnen Fliegenlarven für die Futtermittelproduktion gezüchtet werden.

Weiterverarbeitung

Die Weiterverarbeitung der von ECOFLY produzierten Fliegenlarven zu den Endprodukten, Insektenmehl und -fett, übernimmt die PUREA Austria. Die Inbetriebnahme im vierten Quartal 2023 ist mit zehn Mitarbeitern vorgesehen, ab 2024, zum Zeitpunkt der Vollauslastung, sind 15 Mitarbeiter geplant. Langfristig soll das Unternehmen zu einem Entwicklungszentrum für die Produktion von Insektenprotein mit bis zu 30 Mitarbeitern ausgebaut werden. ab 2024, zum Zeitpunkt der Vollauslastung, sind 15 Mitarbeiter geplant. Langfristig soll das Unternehmen zu einem Entwicklungszentrum für die Produktion von Insektenprotein mit bis zu 30 Mitarbeitern ausgebaut werden. Die Nähe zum Pilotprojekt sowie die gute Verkehrsanbindung waren ausschlaggebend für den neuen Standort im Bezirk Schärding.


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