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BEZIRK SCHÄRDING/RIED. Anlässlich des Tags der Arbeitslosen am 30. April macht die Volkshilfe Ried-Schärding auf die prekäre Situation von vielen arbeitssuchenden aufmerksam. Es wird die Forderung gestellt, die Nettoersatzrate auf 70 Prozent des letzten Einkommens zu erhöhen.

Brigitte Schabetsberger informierte gemeinsam mit einem Vorstandskollegen über den Tag der Arbeitslosen. (Foto: VH Ried-Schärding)

In den Bezirken Ried und Schärding waren mit Ende März 2024 insgesamt 2.232 Menschen arbeitslos, viele von ihnen leben an oder unter der Armutsgefährungsschwelle. Für die Vorsitzende der Volkshilfe Ried-Schärding, Brigitte Schabetsberger, ist die Erhöhung der Nettoersatzrate eine Frage des menschenwürdigen Lebens. Zudem fehle es auch an Maßnahmen, um Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen. „Es braucht immer mehr Anstrengungen, auch langzeitarbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist enorm, durch Schulung und Qualifizierung und gute Arbeitsbedingungen ist hier ein menschliches Potenzial zu heben“, so Schabetsberger.


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