Innviertler Kleidungshersteller Reindl lieferte 500.000 Teile aus und investiert weiter
ST. WILLIBALD. Der Innviertler Berufsbekleidungshersteller Reindl blickt auf ein starkes Jahr zurück: 2025 wurden rund 500.000 Teile Berufsbekleidung, Schutzkleidung und Schutzausrüstung ausgeliefert. Zudem wurde in die EDV und ein neues Warenwirtschaftssystem investiert.

Das Unternehmen mit mehr als 80 Mitarbeitenden produziert seit rund 70 Jahren am Standort in St. Willibald. Neben der klassischen Arbeitskleidung umfasst das Sortiment auch Schutzhelme, Augen-, Gehör- und Atemschutz sowie Sicherheitsschuhe und Handschuhe. Einen wesentlichen Anteil macht hochwertige Sicherheitsbekleidung aus, die mittlerweile fast die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmacht.
Neue Großaufträge
Aktuell kann sich Reindl auch über neue Großaufträge freuen. So setzt unter anderem ein Unternehmen der Stadt Wien auf Arbeitskleidung aus dem Innviertel – mehr als 30.000 Teile werden hier geliefert.
Investitionen
Parallel zur positiven Auftragslage investiert der Betrieb in die Weiterentwicklung. So wurde der EDV-Bereich umfassend modernisiert und ein neues Warenwirtschaftssystem eingeführt. Die Investitionssumme liegt laut dem Unternehmen im höheren sechsstelligen Bereich. „Eine wichtige Investition in die Zukunft“, betont Geschäftsführer Tobias Reindl.
Auch im Personalbereich gibt es Neuerungen: Mit Maria Schützenberger wurde eine Lehrlingsbeauftragte bestellt, die junge Fachkräfte im Berufsalltag begleitet.
Neben wirtschaftlichen Themen setzt Reindl weiterhin auf Nachhaltigkeit. Der Strombedarf wird seit Jahren vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt, unter anderem durch eine Photovoltaikanlage am Firmendach. Ergänzend unterstützt das Unternehmen Klimaschutzprojekte im Ausland.


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