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SCHARNSTEIN. Rechtzeitig vor Winterbeginn hat Mayr Schulmöbel die erste Bauetappe der neuen Produktionshalle erfolgreich abgeschlossen. Die Pulverbeschichtungsanlage wird demnächst übersiedelt und soll bereits im Februar 2020 in Betrieb gehen. 

Die neue Produktionshalle in Scharnstein steht. Ab Februar 2020 soll hier die Beschichtungsanlage von Mayr Schulmöbel in Betrieb gehen. Foto: Mayr Schulmöbel

„Unsere Ausbau- und Modernisierungsvorhaben liegen voll im Zeitplan“, freut sich Maximilian Auinger, einer der beiden Geschäftsführer von Mayr Schulmöbel. Der Betriebsstandort in Scharnstein wird um insgesamt 2.500 Quadratmeter vergrößert. In das Projekt werden fünf Millionen Euro investiert.

Im Februar dieses Jahres wurde mit dem Spatenstich der Grundstock für die neue Produktionshalle gelegt, rechtzeitig vor Winterbeginn wurden die Außenarbeiten erfolgreich abgeschlossen. Im neu errichteten Gebäude sollen künftig die Metallfertigung und Pulverbeschichtungsanlage untergebracht werden. Letztere soll im Februar 2020 in Betrieb genommen werden.

Mehr Produktionsfläche

Nach Fertigstellung der Halle wird die Produktionsfläche von 9.200 Quadratmetern auf insgesamt 11.700 Quadratmeter vergrößert sein. Den Mitarbeitenden stehen somit 25 Prozent mehr Produktionsfläche zur Verfügung. Das kommt dem Marktführer in der österreichischen Schulmöbelbranche künftig vor allem in den Sommermonaten zugute. Diese Jahreszeit gehört zu der intensivsten Produktionszeit des Unternehmens, da viele Ausbildungsstätten die Ferien nutzen, um zu renovieren und zu modernisieren. Schulmöbel werden auf Kundenwunsch produziert. Daher ist es eine große Herausforderung, alle Wünsche termingerecht erfüllen zu können. Mit der Erweiterung und Modernisierung des Standorts können diese Spitzen besser bewältigt werden.

Beständige Bauweise

Beim Bau legen die Gesellschafterinnen und die Unternehmensführung großen Wert auf eine nachhaltige Bauweise. So wird großteils der Eigenbedarf an Strom durch eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 155 Kilowatt-Peak abgedeckt. Zudem soll die anfallende Produktionswärme in Energie umgewandelt werden. Für das Unternehmen sind dies weitere wichtige Signale in Richtung Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit.


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