Almtal startet 3 Zukunftsprojekte für Frauen
ALMTAL/SCHARNSTEIN. Am 27. Jänner werden die nächsten Schritte für das gute Frauen-Leben im Almtal gesetzt: Aus den vielen Ideen, die von Frauen der Region eingebracht wurden, werden bei einer Projektwerkstatt in der Scharnsteiner Denk:Schmiede um 19 Uhr drei konkrete Ideen weiterentwickelt.

Die fünf Almtal-Gemeinden Pettenbach, Grünau, St. Konrad, Scharnstein und Steinbach am Ziehberg gingen im letzten Jahr bei der Beteiligung von Frauen österreichweit neue Wege. Erstmals wurde im überparteilichen Agenda 21 Modellprojekt „Frauen.Leben.Almtal“ ein gemeindeübergreifender Frauenrat einberufen. Frauen aus den 5 Gemeinden befassten sich im letzten Jahr gemeinsam mit der spannenden Frage: Was brauchen Frauen, um in der Region zu bleiben bzw. (nach der Ausbildung) wieder zurückzukehren und hier gern zu leben?
Nun wird konkret an folgenden Ideen gearbeitet:
- Projektidee „Willkommen im Almtal“: Einen guten Überblick über die Angebote in der Region zu erhalten und sich zu vernetzen ist vor allem für zugezogene Almtalerinnen schwer. Wie kann das Ankommen unterstützt werden? Braucht es eine Almtaler Wellcome-Party, ein Willkommens-Infopaket oder ein Patensystem in der Region?
- Projektidee „Neue, kreative Arbeitsformen“: Arbeiten im Almtal hat viele Ausprägungen – vor allem für Frauen. Wir wollen Möglichkeiten für kreative Arbeitsformen, Vernetzung und Co-Working diskutieren und hierzu praktische Möglichkeiten in der Region aufzeigen bzw. entwickeln.
- Projektidee „Almtaler Ferienbetreuung“: Neun Wochen Ferienzeit stellen berufstätige Eltern und vor allem Frauen vor große Herausforderungen. Wie kann ein Almtaler Ferienangebot aussehen, das die Berufstätigkeit von Eltern erleichtert und die örtlichen Angebote ergänzt?
Einladung an Interessierte: Mitreden und mitmachen
„Uns ist es wichtig, verbindende Aktivitäten zu starten, die unseren Lebensraum für Frauen und damit auch für Familien attraktiv machen!“ meint Rudolf Raffelsberger, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Scharnstein. „Für manche Projekte braucht es dabei die gesamte Region!“, freut sich der engagierte Bürgermeister auf die gemeinsame Projektwerkstatt, zu der die Bevölkerung herzlich eingeladen ist.


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