Große Ehre für Verein aus dem Bezirk
Bezirk. Die mit Ausnahme der Universitäten größte Forschungsreinrichtung Österreichs vergab den „Werner-Welzig-Preis“ an „Willkommen - Verein zum Finden einer neuen Heimat“. Engagement für Flüchtlinge wurde gewürdigt.

Der in Frankenfels, Texing, Lunz und Puchenstuben tätige Verein versucht, Flüchtlinge beim Deutschlernen zu unterstützen und so die Integration zu erleichtern. Diese Aktivitäten wurden nun auf Vorschlag des Betriebsrates der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gewürdigt.
Die ÖAW ließ „Willkommen - Verein zum Finden einer neuen Heimat“ den „Werner-Welzig-Preis“ zukommen. Bedanna Bapuly, Vorsitzende des Betriebsrates, empfing mit ihren Kollegen eine Delegation der Preisträger in Wien zumGedankenaustausch und zur symbolischen Übergabe des Preises. Obmann Johann Pöcksteiner stellte die problematische Situation der Asylwerbenden dar. Der Ausschluss vom Schulbesuch und die Unterbringung in abgelegenen Pensionen ohne BIldung und geistiges Futter seien Kernprobleme.
„Es ist ermutigend, dass jemand von außen und noch dazu diese Autorität unsere unbedingt notwendige Bildungsarbeit anerkennt und feststellt, dass junge Asylwerbende rasch Deutsch lernen und in eine Ausbildung eingebunden werden sollen. Leider kümmern sich Bund und Land nur unzureichend darum. Für mich ist es wie ein kleiner Nobelpreis“, erklärte Pöcksteiner.


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