Natur im Garten: Was es beim Christbaumkauf zu beachten gibt
SCHEIBBS. Der Christbaum, das zentrale Element und Inbegriff des Weihnachtsfestes, erstrahlt alle Jahre wieder in festlichem Glanz und bringt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Jetzt in den Tagen vor dem nächsten Vollmond am 12. Dezember werden traditionell auch Christbäume nach Mondphase geschlagen. Knapp 90 Prozent der etwa 2,8 Millionen Christbäume, die Österreichs Wohnzimmer an Heiligabend schmücken, stammen aus heimischer Produktion, rund 40 Prozent davon aus Niederösterreich.

Weihnachtsbäume aus heimischer, naturnaher Produktion (gekennzeichnet mit der rot-weiß-roten bzw. blau-gelben Herkunftsschleife) sind nicht nur frischer und länger haltbar, sondern auch umweltschonender. Importware wird oft früh geschlagen und hat weite Transportstrecken zurückgelegt. Mit den richtigen Tricks kann man sich lange an einem Christbaum erfreuen, wie Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Initiative „Natur im Garten“, erklärt: „Frisch geschlagene Bäume sind satt grün, nadeln nicht, verströmen je nach Art einen leicht bis intensiv harzigen Geruch. Lagern Sie den Baum bis Heiligabend in einem Kübel mit Wasser in einem frostfreien, kühlen Raum. Im Zimmer aufgestellt, sorgen befüllbare Christbaumständer für die weitere Wasserversorgung.“
Christbaum-Recycling
Hat der Christbaum im Haus ausgedient, so gibt es für ihn weitere Verwendungsmöglichkeiten im Garten. Mit dem Reisig können zum Beispiel leere Beete oder Blumenkisterl über die Winterzeit abgedeckt werden. Eine weitere gute Möglichkeit ist einen Laub-Reisighaufen zu formen, der Nützlingen das ganze Jahr über eine Rückzugmöglichkeit bietet. Gehäckselt kann man den Baum auch als Strukturmaterial für den Komposthaufen oder als Mulchmaterial nutzen. Nadelstreu eignet sich zudem zum Mulchen von Pflanzen, die Böden mit niedrigerem pH-Wert bevorzugen, wie etwa Hortensien.


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