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SCHLIERBACH. Der Stiftsort ist eingebettet in die Kulturlandschaft, die von einer hohen Anzahl an biologisch-ökologisch wirtschaftenden Landwirten gepflegt wird. Vermehrt wird nicht nur gepflügt, gesät, gemäht, sondern Abfall eingesammelt.

Bürgermeister Johann Feßl und Bürgermeisterin Katharina Seebacher. Foto: S. Frodl
Bürgermeister Johann Feßl und Bürgermeisterin Katharina Seebacher. Foto: S. Frodl

Diese Abfälle wurden von Autofahrern illegal aus dem Fenster geworfen. Diese Art der illegalen Entsorgung wird „Littering“ bzw. „Wegwerfen“ genannt. Doch dieser Abfall verschwindet nicht einfach. Eine Bananenschale überdauert ein Jahr, ein Zigarettenstummel besteht zwei Jahre, eine Getränkedose besteht 100 Jahre und eine PET-Flasche übersteht ein Jahrtausend.

Zeichen setzen

Insbesondere entlang der Schlierbacher Landesstraße werden in vielen Arbeitsstunden von Landwirten, Gemeindemitarbeitern, der Straßenmeisterei und vielen Freiwilligen bei der Flurreinigung achtlos weggeworfene Abfälle gesammelt und entsorgt. Schlierbachs Bürgermeisterin Katharina Seebacher (ÖVP) und Edlbachs Bürgermeister Johann Feßl (ÖVP) setzen stellvertretend für viele Gemeinden im Bezirk ein Zeichen gegen diese Vermüllung.

Beschilderung neben Straßen und Rastplätzen

Mit der Beschilderung „Wirf nix raus! Müll verschwindet nicht!!!“ soll entlang von Straßen auf das Thema aufmerksam gemacht werden. Bei Rastplätzen und Spielplätzen wird mit dem Schild „Müll verschwindet nicht! Drum lass nix liegen!!!“ gegen die Vermüllung des öffentlichen Raumes angekämpft.


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