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SCHWERTBERG. Schulwochen sind ein gängiges Prinzip in jeder Schule. Die NMS Schwertberg hat heuer erstmals eine Schulwoche in der Heimat ausprobiert.

Ausklang der ereignisreichen Sportwoche beim Lagerfeuer. Foto: Klein
Ausklang der ereignisreichen Sportwoche beim Lagerfeuer. Foto: Klein

In den letzten Jahren konnte die Schule immer mehr feststellen, dass die Teilnehmerzahlen für Sprach-, Sport-, oder Skiwochen aus verschiedenen Gründen rückgängig sind. Daher hat Jakob Klein, Lehrer an der NMS Schwertberg, die Initiative für eine Standortsportwoche gestartet.

Vorteile im Ort

Alle Schüler sind dabei, die Kosten können mindestens halbiert werden und regionale Vereine treten ins Rampenlicht und es besteht die Chance, dass jemand bei einem Verein weitermacht. Außerdem können die Sportlehrer viele Dinge selber anbieten. „Ich habe eine ähnliche Woche schon in meiner letzten Schule in Tirol durchgeführt und sehr gute Erfahrungen gemacht. Es hat für mich sehr wenig Sinn, nach Kärnten auf einen See zu fahren und dort Segeln oder Surfen zu gehen, wenn ich schon genau weiß, dass keiner der Schüler eine derartige Sportart weiterverfolgen wird. Das ist dann zwar eine Erlebniswoche, es fehlt mir aber die Nachhaltigkeit“, so Klein.

Aktivitäten

Fünf Tage lang wurde fleißig gesportelt. Unter Tennis, Mountainbike, TeakWonDo/Jiu Jitsu, Volleyball und Sport Mix konnten die Schüler auswählen und diese halbtags tätigen. Nachmittags wurden gemeinsame Aktivitäten wie Schwimmen, Klettern oder Wanderungen unternommen. Der Elternvertreter hat zusätzlich ein zweitägiges Zeltlager organisiert. Der Abschluss war Discgolf werfen in St. Thomas/ Blasenstein mit einem Lagerfeuer zu Mittag und einer Wanderung nach Rechberg zum Aussichtsturm und Badesee. Ob diese Art der Sportwoche fortgeführt wird, wird sich nächstes Jahr zeigen.


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