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SEEWALCHEN. „Es ist kaum zu übersehen und zu überhören, überall erscheinen die Slogans mit „Bleib zu Hause… reduziere deine sozialen Kontakte auf ein Minimum…usw.“ Diese Slogans übermitteln überlebenswichtige Inhalte in dieser herausfordernden Zeit. Die meisten Menschen nehmen dies sehr ernst - Familien treffen sich nicht mehr, Freunde sehen sich nur noch über soziale Medien, Leute verlassen kaum noch den Heimatort um das Virus nicht zu verschleppen.“ 

Muss man vor allem in der Atterseeregion mit einer Ausbreitung des Corona-Virus rechnen? Foto: Mac
Muss man vor allem in der Atterseeregion mit einer Ausbreitung des Corona-Virus rechnen? Foto: Mac

„In der Atterseeregion lässt sich jedoch in den letzten Tagen ein völlig anderer Trend erkennen. Die meisten Autokennzeichen zeigen, dass die „Flucht“ zu den Zweitwohnsitzen begonnen hat. Während die einheimischen Kennzeichen nahezu im Straßenverkehr verschwinden (die meisten reduzieren ja ihr Ausfahrverhalten) nehmen jene zu, die nicht aus dieser Region sind (Wien, Linz, Graz, Wels, Innsbruck (!!!)  - um nur einige zu erwähnen).  Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, dass es in der Atterseeregion zu einer Zunahme an Coronavirusfällen als Folgeerscheinung dieses Phänomens kommen wird.  Menschen strömen aus Ballungsräumen auf das vermeintlich sichere Land und übersehen dabei, dass mit ihnen eine Vielzahl von sozialen Kontakten aus vergangenen Tagen mitfährt. Einmal am Zweitwohnsitz angekommen, wird selbstverständlich die noch vorhandene Infrastruktur (Supermärkte, Apotheken etc.) genutzt.  Plötzlich bewegen sich viel zu viele Menschen an diesen Plätzen, die sonst nicht so stark frequentiert wären – die Folgen sind uns ja wohl allen klar!

Ein weiterer Aspekt ist die medizinische Versorgung. Alle Ärzte (falls überhaupt noch vorhanden) haben ihre Tätigkeiten auf Notbetrieb reduziert - nun gilt es auch noch Menschen aus anderen Regionen zu versorgen, die wohl in ihren Städten weitaus mehr medizinische Anlaufstellen zur Verfügung hätten. Falls auch wir in Österreich mit einer dramatisch steigenden Zahl an Corona Erkrankungen rechnen müssen, dann müssten wir in unserer Region auch jene Personen medizinisch versorgen, die nicht Ihren Hauptwohnsitz hier haben. Bleibt nur die Frage, ob die Kapazitäten in unseren regionalen Spitälern ausreichen. Nun hoffe ich, dass dies nicht eintrifft, aber die Realität holt uns ja bekanntlich besonders in dieser Zeit sehr schnell ein.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, appelliere ich hiermit an die Bundesregierung, dass ehestmöglich Reisen zu Ferienwohnungen verboten werden (wie dies bereits in Italien passiert), denn manche Leute verwechseln unseren nationalen Notstand mit Ferien/Urlaub am Attersee. Wir müssen aus den fatalen Konsequenzen des Skitourismus lernen – die Atterseeregion darf nicht das 2. Ischgl in dieser Krise werden!“

Veronika Petermaier

Seewalchen am Attersee


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Vom Attersee
Vom Attersee
05.04.2020 12:42

Plädoyer für mehr Toleranz statt Polemik Stadt/Land

Genau, dann sitzen wir am Land fein in unseren Einfamilienhäusern, unsere Kinder haben Auslauf in den Gärten und Wäldern rundherum. Und sollen die in der Stadt doch in ihren Wohnungen eingesperrt bleiben mit ihren Kindern, ohne Möglichkeit sich im Freien auszutoben und lieber in den Wohnungen herumhüpfen, so dass alle Nachbarn rundherum auch noch etwas davon haben. Ein bisschen mehr Verständnis für die Wohnsituation in Städten wäre gerade jetzt angebracht. Mehr Toleranz auch. Diese Engstirnigkeit ist kein schöner Wesenszug. Bitte nicht mit dem Begriff "Corona-Urlauber" polemisieren. Jeder Zweitwohnbesitzer hält sich an die Regeln und feiert sicher keine Ischgl-Apres-Ski-Partys am Attersee.

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Atternessi
Atternessi
05.04.2020 13:53

...arme Zweitwohnungsbesitzer...

der Leserbrief lässt vielleicht Möglichkeit etwas in den falschen Hals zu bekommen, bleibt man bei den Fakten in punkto Infrastruktur etc., gehört es aber auf alle Fälle gesagt.
Thema Toleranz als Gegenstimme geht immer gut. Hier sollte man aber vorher Mal wissen/gegenüberstellen, welcher bzw. (wenn überhaupt) wieviele Zweitwohnungs- oder Ferienhausbesitzer im Salzkammergut in der Stadt auf zB 70qm mit Kind und ohne Balkon leben.
Die PKW mit Stadt Kennzeichen am Land sind keine Familienkutschen.
Wenn die wohlhabende Risikogruppe aus der Stadt zumindest am Land alle weiteren Regeln befolgt und drinnen bleibt, ist aber auch dieses Krisenverhalten zu verkraften.

n
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Daniela Lenzing
Daniela Lenzing
06.04.2020 11:53

Plädoyer für mehr Toleranz statt Polemik Stadt/Land

Zum Leserbrief Plädoyer für mehr Toleranz.
Leider wie so oft werden in Ihren Argumenten die Anderen "benutzt" um sich selbst alles schönzureden.
Ich wohne auch auf 70m² mit meinem Sohn und meinem Mann. Hab kein Ferienhaus und bin trotzdem jeden Tag 2 Stunden im Freien spazieren.

n
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Eveline
Eveline
04.04.2020 11:10

Zweitwohnsitze

Ich Stimme den Artikel voll zu und es betrifft das gesamte Salzkammergut, auch das Ausseer Land. Wen jetzt in dieser Situation jemand seinen Zweitwohnsitz aufsucht, dann merkt man weil viel einem die Menschen und Gegend wert ist die dort leben. Gar nichts, da geht es nur um den eigenen Egoismus. Ich hoffe, dass endlich ein Stopp für Zweitwohnungen kommt und die Zweitwohnsitzabgabe so erhöht wird, dass es wirklich, aber wirklich weh tut. Denn wer profitiert? Die Bauindustrie, sonst niemand, nicht einmal die Gemeinde. Für Einheimische wird Grund und Boden und sich ein Eigenheim zu schaffen unerschwinglich.

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Laurenz Stummer
Laurenz Stummer
02.04.2020 13:30

Zweiteihnsitze

Sehr geehrte Frau Petermaier! Herzlichen Dank für Ihren Artikel. Ich komme aus Roßleithen und es ist auch bei uns vermehrt zu beobachten wie Besitzer von Zweitwohungen jetzt in dieser Krise aufeinmal hier sind. Es wird dadurch unsere Infrastruktur belastet, die für so viele Einwohner nicht ausgestattet ist. Jede Gemeinde erhält vom Staat Geld für einen Hauptwohnsitz, damit dieser dann die Infrastruktur danach ausrichten kann. In dieser Situation sollten sich alle Bürger am Hauptwohnsitz aufhalten!

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H.E
H.E
01.04.2020 13:53

Zusammenhalt statt Egoismus

Sehr geehrte Frau Petermaier, ich beziehe mich auf den obigen Artikel und möchte dazu kritisch Stellung nehmen. Seit längerer Zeit befremdet mich in ihrer Region der Zugang zu Zweitwohnsitzen. Ich höre immer wieder Aussagen wie: „Am Ende des Sommers geht es uns wieder gut, denn dann gehört uns der See wieder alleine“. Dabei vergessen aber die Menschen, dass Zweitwohnsitze zum Teil zu horrenden Preisen erworben wurden, eine Zweitwohnsitzabgabe von mehreren Hundert Euro im Jahr bezahlt wird und viele Lebensmittelgeschäfte, Restaurants und andere Einrichtungen von eben diesen Menschen mehr wie unterstützt werden. Ich kenne kaum eine Gegend in Österreich, die so eine ablehnende Haltung gegenüber Zweitwohnsitzen und auch Touristen hat, obwohl sie eigentlich davon leben. Bezüglich Corona möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass auch die schlimmen Zweitwohnbesitzer keine Lust haben, an Corona zu erkranken oder auch nicht vor haben, andere Menschen zu gefährden. Deswegen halten wir uns, egal wo wir sind, auch an die von der Regierung vorgegebenen Regeln. Im Sinne eines vereinten Europas finde ich es außerdem mehr als bedenklich, wenn sie davon schreiben, dass Personen, die hier nicht ihren Hauptwohnsitz haben, auch nicht medizinisch versorgt werden können. Aus Italien werden Corona Patienten in andere Krankenhäuser in Deutschland und Österreich geflogen, da dort die Kapazitäten nicht ausreichen. Das nenne ich Zusammenhalt, aber nicht diese kleinkarierte Denkweise. Zum Schluss möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass dieser Notstand nicht mit Ferien oder Urlaub am Attersee verwechselt wird, lediglich eine Nutzung von Eigentum unter Einhaltung aller Regeln. Freundliche Grüße

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Carola. Salzburg
Carola. Salzburg
01.04.2020 15:43

H.E.

Sehr geehrter H.E. Ich kann Ihnen nicht wirklich beipflichten, als Besitzer einer kleinen Wohnung am Attersee verbringe ich
viel Zeit im Sommer in dieser Gegend. Die Menschen sind sehr freundlich und wie ich den Leserbrief verstehe
wird keinerlei Kritik an den Zweitwohnsitzen geübt. Es ist lediglich ein Aufruf zur Vorsicht und alle Argumente sind für mich voll nachvollziehbar. Das in den Kommentaren immer wieder gerade von uns Zweitwohnsitzlern ständig am Thema vorbei, der Besitz verteidigt wird ist für mich befremdlich - oder nicht? Alles Liebe

n
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H.E
H.E
01.04.2020 13:49

Zusammenhalt statt Egoismus

Sehr geehrte Frau Petermaier, ich beziehe mich auf den obigen Artikel und möchte dazu kritisch Stellung nehmen. Seit längerer Zeit befremdet mich in ihrer Region der Zugang zu Zweitwohnsitzen. Ich höre immer wieder Aussagen wie: „Am Ende des Sommers geht es uns wieder gut, denn dann gehört uns der See wieder alleine“. Dabei vergessen aber die Menschen, dass Zweitwohnsitze zum Teil zu horrenden Preisen erworben wurden, eine Zweitwohnsitzabgabe von mehreren Hundert Euro im Jahr bezahlt wird und viele Lebensmittelgeschäfte, Restaurants und andere Einrichtungen von eben diesen Menschen mehr wie unterstützt werden. Ich kenne kaum eine Gegend in Österreich, die so eine ablehnende Haltung gegenüber Zweitwohnsitzen und auch Touristen hat, obwohl sie eigentlich davon leben. Bezüglich Corona möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass auch die schlimmen Zweitwohnbesitzer keine Lust haben, an Corona zu erkranken oder auch nicht vor haben, andere Menschen zu gefährden. Deswegen halten wir uns, egal wo wir sind, auch an die von der Regierung vorgegebenen Regeln. Im Sinne eines vereinten Europas finde ich es außerdem mehr als bedenklich, wenn sie davon schreiben, dass Personen, die hier nicht ihren Hauptwohnsitz haben, auch nicht medizinisch versorgt werden können. Aus Italien werden Corona Patienten in andere Krankenhäuser in Deutschland und Österreich geflogen, da dort die Kapazitäten nicht ausreichen. Das nenne ich Zusammenhalt, aber nicht diese kleinkarierte Denkweise.   Zum Schluss möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass dieser Notstand nicht mit Ferien oder Urlaub am Attersee verwechselt wird, lediglich eine Nutzung von Eigentum unter Einhaltung aller Regeln. Freundliche Grüße

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Gerhard H
Gerhard H
01.04.2020 09:11

Ausgangsbeschränkung

Es ist schön bei uns ja , aber jetzt bitte alle die Anordnung der Regierung zur susgangsbeschrängung einhalten , nur gemeinsam können wir das Virus eindämmen . Das hört man jetzt schon jeden Tag bitte haltet euch daran Je länger es dauert je länger geht nix

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Ex-Schörflinger
Ex-Schörflinger
30.03.2020 22:35

Sinnlos

Die Gier und die Dummheit haben aus Schörfling und Seewalchen Orte gemacht voll architektonischer Grausamkeiten, die keinen Plan erkennen lassen außer der Gewinnmaximierung der Baufirmen, zugelassen von überforderten Bürgermeistern, Orte voll von Verkehrslärm, wo immer mehr Boden dem Profit geopfert wird. Kein Land mehr, sondern ein hybrider Zustand, der weder Stadt noch Land ist und wo dann bei einer Krise wie jetztder gebeutelte Einheimische den uneinsichtigen rücksichtslosen Zuzügler, der auf sein Eigentum pocht, attackiert. Aber solang er bezahlt hat, hat ihm ja jemand die Wohnung verkauft oder vorher den Grund zum Bau. Die Dinge sind schon lange vor Corona schief gelaufen. Saß die Porr AG nicht irgendwie mit im Seewalchner Gemeinderat und wer hat von den Apartments beim Frickh in Schörfling oder unterhalb der Fischerstrasse profitiert? Die Schönheit des Orts sicher nicht und die gegenseitige Rücksichtnahme sicher auch nicht. Haben Sie alle eine ruhigere Zeit am Attersee wegen Corona!

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Seewalchen
Seewalchen
30.03.2020 21:52

Frau Petermaier

Auch ich kann mich den Zeilen von Frau Petermaier nur anschließen. Ich denke nicht dass jetzt die Zeit ist auf Besitz zu pochen. Vielmehr sollte man schleunigst seinen Egoismus überdenken und zu Hause bleiben. Kein Mensch hat das Recht, nur weil er vermögend ist, eine Vielzahl anderer Menschen zu gefährden. Ich selbst habe einen Zweitwohnsitz in den Bergen. Als dieses Thema aufkam, verzichteten wir frühzeitig unsere Wohnung zu beziehen und somit auf das von uns so geliebte Skifahren. Ein wenig Hausverstand und eine Spur soziale Kompetenz würden schon reichen...

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EA
EA
30.03.2020 13:09

zweitwohnsitz

mittlerweile hoffe ich, dass wir einheimischen erstmalig heuer einen sommer ohne diesen wahnsinn der im juli und august am attersee abgeht, erleben, viel platz bleibt uns ja nicht mehr durch die zweitwohnsitze, durch die kurzarbeit vermeide ich jede unnötige autofahrt und bewege mich alleine in der natur, dass wars, ich fahre nicht nach linz (wo mein freund wohnt) oder wien, und dass soll auch für alle anderen gelten, bravo veronika für diesen leserbrief, ich lebe hier schon über 50 jahre, was hier am attersee abgeht, ist sowieso nicht mehr auszuhalten, bin über solche kommentare der möchtegernatterseeliebhaber, die zu ihren zweitwohnsitzen mit ihren dicken mercedes oder bmws ankommen, sehr traurig,....

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Beppo
Beppo
30.03.2020 00:52

Fünf Sterne und ein Plus

Fünf Sterne und ein Plus für den mutigen Leserbrief von Veronika Petermaier. Die Ausführungen von Frau Petermaier treffen den Nagel auf den Kopf und spiegeln sicher auch die Meinung der überwiegenden Mehrheit der Bewohner am Attersee wieder. Viel zu viele Zweitwohnsitze sind immer problematisch und nicht wünschenswert. Das wird Herr Josef nicht gerne lesen, ist aber leider so.

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Josef
Josef
30.03.2020 13:02

So hat jeder (mich eingeschlossen) seine eigene egoistische

I don‘t care. Sie werden mich jedenfalls nicht von meinem Zweitwohnsitz fernhalten.

n
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Ludwig M.
Ludwig M.
29.03.2020 22:15

Josef

Sehr geehrter Herr Josef, sie fühlen sich sehr auf die Zehen getreten, leider gehören sie zu den Leuten die anscheinend obigen Text nicht sinnerfassend gelesen haben. Ansonsten würden sie sich nicht selbst widersprechen. Ausnahmesituation - sonst war von nichts die Rede. Was Ihre ach so wichtige Wertschöpfung betrifft: Zweitwohnsitze tragen wohl eher wenig zum Wohlstand in dieser Region bei. Eher die hohe Akademiker- und Maturanten Quote in der Region, sowie die ausgezeichneten Handwerksbetriebe dies alles in Verbindung mit der internationalen Industrie sowie den vielen KMUs im Bezirk. Also der Leserbrief der Dame verdient meinen vollen Respekt.

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Josef
Josef
29.03.2020 22:38

Akademikerquote

Als ob sie ihre ganzen Akademiker am Attersee beschäftigen könnten. Und wenn wir so anfangen: Gibt es am Attersee eine Universität? Oder belasten Sie da vielleicht die Infrastruktur von Salzburg, Linz, Graz, Innsbruck und Co., um bei der von der Dame thematisierten Problematik zu bleiben? Die Diskussion ist einfach sinnlos. Lassen sie die Leute doch ihre Quarantäne verbringen wo Sie wollen.

n
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Tirol
Tirol
29.03.2020 20:58

Österreich

Ich schäme mich für Eure Ansichten !

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Josef
Josef
29.03.2020 21:16

Frechheit

Geschätzte Frau Petermaier,
dann überlegen Sie sich doch mal, wer die ganze Wertschöpfung in der Atterseeregion generiert. Das Geld, das die Zweitwohnsitz Besitzer im Sommer in Restaurants, mit teuren Hobbies (Golf, Segeln, etc.) hier ausgeben ist Ihnen immerhin auch recht. Folglich müssen Sie damit leben können, dass die Personen auch dann am Attersee sind, wenn es Ihnen gerade ungelegen kommt. Eigentumsgarantie ist ein Grundrecht und damit ist es auch eines jeden selbst Entscheidung, ob er seine Quarantäne im Zweitwohnsitz verbringt, den er für teures Geld erworben hat. Die Bundesregierung wird sich hüten, solche Rechte einzuschränken, solange nicht absolut nötig. Zudem gibt es gerade aufgrund des Tourismus in der Salzkammergutregion Infrastruktur, die anders nicht existieren könnte. Es ist das gute Recht eines jeden Bürgers, diese zu nutzen. Fazit: Dieser Leserbrief mangelt an Weitsicht. Suchen Sie sich eine andere Beschäftigung! Helfen Sie doch dort, wo es gebraucht wird, wie Sie so schön illustriert haben.

n
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Alexander
Alexander
30.03.2020 00:17

Wahnsinn

An Josef - das einzige was diese Leute bringen ist den ???? nachdenken und dann erst schreiben...????

n
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weana go home !
weana go home !
31.03.2020 21:32

Genau die Wiener etc die sich vor ein paar Monaten noch darüber ereifert haben , dass sich die "Gescherten" erdreisten ihre Wiener Krankenhäuser nutzen zu wollen, blockieren jetzt die ohnehin schon sträflich ausgedünnte medizinische lnfrastruktur. des ländlichen Raumes. Massnahmen von dieser Bundesregierung sind aber kaum zu erwarten, den die besteht ja auch aus genau den Wienern.

n
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Sandart
Sandart
29.03.2020 10:44

Charakter vs Krise

In der Krise zeigt sich der wahre Charakter! (Helmut Schmidt)

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 Attersee Jonny
Attersee Jonny
29.03.2020 10:34

Coronaurlauber

Ich sehe das genau so wie die Autorin des Leserbriefes, Während ein überwiegender Teil sich einschränkt um andere zu schützen, Home Office einrichtet oder freiwillig Hilfe leistet, gibt es die Corona Urlauber welche genau diese Stützen der Gesellschaft schamlos ausnützen. Leider ist es für viele Menschen nicht einmal für ein paar Wochen möglich, sich einmal nicht egoistisch zu verhalten.

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Linzerin
Linzerin
29.03.2020 10:31

#bleibdaheim

Das Virus einzudämmen ist das wichtigste Ziel der nächsten Wochen. Der Gefahr für Gesundheit und Leben muss mit Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme begegnet werden. Genau aus diesem Grund sehe ich als Linzerin, die ebenso die Möglichkeit zur Flucht aufs Land hätte, davon ab, die Stadt zu verlassen und appelliere an alle Zweitwohnbesitzer #bleib(t)daheim! Gruß aus Linz und ich wünsche allen Menschen in unserem Land Zuversicht und Vertrauen.

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Kühli
Kühli
28.03.2020 21:47

Firmenfahrzeug

Schon mal was von Firmenfahrzeugen gehört? Fahre auch mit einem steirischen Kennzeichen im Bezirk Vöcklabruck rum..

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C. Thorud
C. Thorud
29.03.2020 13:37

WIRBLEIBENZUHAUSE

Der Artikel zeigt das auf, was wir, die am Attersee leben, täglich und noch mehr an den Wochenenden sehen. Wir kennen auch einige Leute mit Zweitwohnsitz die sich vorher angekündigt haben mit den Worten "wir kommen jetzt halt früher auf Urlaub". Da darf sich diese Bevölkerungsgruppe nicht wundern, wenn sie NACH Corona von vielen hier am See anders gesehen und behandelt werden. Für die Beschränkung "Dringliche Fahrten" braucht es keine Extraerklärung. Ein Kommentar zielte auf Firmenautos ab. Das ist uns, die täglich am See wohnen bewußt. Wir kennen jedoch die Häuser und Wohnungen die leer stehen und jetzt nicht mehr. Es zielt also nicht nur auf die Autos ab. In Norwegen besitzt fast die Hälfte der Bevölkerung Ferienhäuser, dort ist es zur Zeit strikt untersagt diese Plätze aufzusuchen. Ich erwarte mir von der lokalen Politik hier hinzusehen und einzuschreiten und nicht (wie auch bei all den parkeden Autos auf den Straßen im Sommer) Angst zu haben sich unpopulär zu machen. BLEITZUHAUSE

n
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Mi.Cl.
Mi.Cl.
28.03.2020 18:52

Fahrten mit Privat PKW- siehe Bundesministerium

Wenn man sich die erlaubten Fahrten mit dem Privat PKW auf der Seite des Bundesministeriums ansieht, dann müsste das sowieso eindeutig sein, die Zweitwohnsitze derzeit nicht zu "besuchen". Siehe anbei..... •Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum •Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen •Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens •berufliche Zwecke •Um alleine oder mit Personen oder Haustieren, die im gemeinsamen Haushalt leben, hinaus zu kommen an öffentliche Orte im Freien. Hierzu muss man an die Vernunft der Zweitwohnbesitzer appellieren zu Hause zu bleiben, auch wenn's einem schwerfällt!!

Antworten
Schörflinger
Schörflinger
28.03.2020 13:06

Das ist fast schon so gewollt

Da die lokale Politik die Zweitwohnsitze auch noch unterstützt, ist dass jetzt hausgemacht. Obwohl "unterstützt" ist wohl der falsche Ausdruck. Allerdings wird bei der Bautätigkeit von Bauträgern sehr gerne die Tatsache verdrängt, dass diese Mehrparteien Wohnsilos nicht für die "Jungen ansässigen Familien" sein können. Man hat den Eindruck, die Bauämter und Bürgermeister glauben wenn ein Bauträger was einreicht, dann ist das automatisch ein sozialer Wohnbau, der natürlich Unterstützung braucht. Da kommen dann so Aussage wie "Denen muss man helfen, sonst können sie die Wohnungen nicht verkaufen" Änderungen der Bebauungspläne usw. sind da kein Problem mehr. Als Ortsansässiger hat man da viel mehr Probleme. Grüße und bleibt Gesund