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Die Fahrrad-Gruppe und ihr neues Vorzeigeprojekt „Liegenboxen“ im Strandbad Litzlberg

Wolfgang Macherhammer, 23.07.2020 14:54

SEEWALCHEN/A. “Wenn ich mit dem Radl an den See fahre, kann ich meine Liege nicht mitnehmen“ ist ein oft gehörtes Argument der mit dem Auto Anreisenden. Mit der von Hans Ebner aus Bregenz importierten Idee „Liegenboxen“ bietet die Radgruppe Seewalchen/Schörfling eine praktikable Lösung – damit können zahlreiche Autos zuhause bleiben! 

Sigi Gierlinger, Hans Ebner und Markus Muhr von der Radgruppe vor „ihren“ Liegenboxen, die vielen Litzlberg-Besuchern den Umstieg aufs Fahrrad ermöglichen, ohne auf ihren Komfort verzichten zu müssen: Jetzt fehlen nur noch die Radständer! Foto: privat

Radgruppe liefert Idee und Umsetzung

Der eingehenden Recherche bei den Verantwortlichen der Stadt Bregenz folgt die nicht ganz einfache Suche nach einem Fertigungsbetrieb; Bike & Boot entwickelt einen Prototyp, mit dem die engagierte Gruppe bei den Zuständigen in der Gemeinde Seewalchen vorstellig und begeistert aufgenommen wird. Der geplante Umbau der Umkleidekabinen im Strandbad Litzlberg ist der ideale Zeitpunkt, das stark frequentierte öffentliche Strandbad Litzlberg mit 12 Modulen à 7 Boxen auszustatten; der Freizeit- und Tourismusvereins Schörfling-Seewalchen übernimmt die Kosten für eines dieser Module.

Jetzt fehlen „nur noch“ die Fahrradständer

Einziger Wermutstropfen, weil noch offener Punkt, sind die fehlenden Radständer. Da die Gemeinde für die Verwahrung von sperrigen Strand-Utensilien für den Badegast sorgt, ging die Radgruppe selbstverständlich davon aus, mit dem Land OÖ einen Partner für die Aufstellung einer ausreichenden Anzahl an geeigneten Radständern zu finden. Die in einem Lokalaugenschein von Radgruppe und Gemeinde ermittelten idealen Aufstellorte wurden von einem engagierten Radgruppen-Mitglied detailliert geplant und in dieser ausgefeilten Form dem Land zur Umsetzung übermittelt. Leider ist es trotz intensiver Gespräche mit dem Land OÖ aktuell noch zu keiner Zusage bezüglich Umsetzung und Kostenübernahme gekommen. Aber da die Förderung des Radverkehrs im Sinne der nachhaltigen Mobilität auf der Agenda des Landes Priorität hat, ist man guter Dinge, noch 2020 den Radlern auch geeignete Abstellplätze zu bieten. „Bürger und Gemeinde haben vorgelegt, nun soll das Land nachziehen!“, so die Initiatoren.


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