Bürgermeister im Interview: Viele Projekte in Planung
SPITZ. Bürgermeister AndreasNunzer steht seit 2010 an der Spitze der Wachaugemeinde Spitz. Tips sprach mit ihm über aktuelle Bauprojekte, Wohnraumschaffung und die Zukunft der Hausarztpraxis.

Tips:Was sind aus Ihrer Sicht die Vorzüge von Spitz?
Nunzer: Wir sind eine lebens-und liebenswerte Gemeinde mitten in der Wachau mit intakter, regionaler Wirtschaft und guter Erreichbarkeit. Man kann bei uns die Vorzüge des Landlebens genießen und ist dennoch schnell in der Stadt.
Tips:Welche Projekte beschäftigen momentan die Gemeinde?
Nunzer: Die Baustelle in der Kremser Straße. Wir erneuern hier die Kanäle, die noch aus den 1970er Jahren stammen. Bis Mitte Juni wollen wir fertig sein. Ab November ist geplant, die Kanäle in der Marktstraße und am Kirchenplatz zu sanieren. Der Kirchenplatz ist vielen ein Anliegen. Daher müssen wir hier sehr genau planen und wollen auch möglichst viele Bürger einbinden.
Tips:Wie sieht es eigentlich mit Bauplätzen aus?
Nunzer: In Schwallenbach haben wir Grundstücke verkauft, hier entstehen in naher Zukunft bis zu 13 Doppelhäuser. Das ist sehr erfreulich. Am Rande von Erlahof entstehen sechs Häuser oder 18 Wohnungen, der Baubeginn wurde noch nicht festgelegt.
Tips:Wie bewerten Sie die wirtschaftliche Situation im Ort?
Nunzer: Sehr gut, wie man an den hohen Kommunalsteuereinnahmen sieht. Eine schmerzhafte Angelegenheit ist die Schließung des Wachauerhofs. Wir hoffen, dass wir noch heuer wissen, wie es dort weitergeht.
Tips:Eine große Sorge für viele Bürger war, dass Spitz dauerhaft ohne Hausarzt dastehen könnte. Wie ist hier der aktuelle Stand?
Nunzer: Wir haben mit Dr. Ferdinand Mayer und Dr. Julia Schasche zwei Allgemeinmediziner gefunden, die von Montag bis Freitag abwechselnd ordinieren. Momentan sind sie noch im Stiftungshaus untergebracht. Wir bauen jedoch das Dachgeschoß des Gemeindeamts barrierefrei aus. Dort werden die beiden Ärzte im Juni einziehen.
Tips:Wie ist es um das Vereinsleben bestellt?
Nunzer: Das Vereinsleben ist einer der Sterne des Ortes, es ist mehr als intakt. Die Leute sind mit Begeisterung dabei. Bestes Beispiel ist der Faschingsumzug, den alle Vereine mitgestalten.


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