Edi Paminger mit Hans-Kudlich-Preis ausgezeichnet
ST. AEGIDI. Das Ökosoziale Forum Österreich verleiht alle zwei Jahre den Hans-Kudlich-Preis an Personen für besondere Leistungen für den ländlichen Raum. Der Preis, der seit 1968 verliehen wird, ging heuer an Eduard Paminger aus St. Aegidi sowie an Karl Buchgraber und Gerlinde Weber.

„Wir zeichnen heuer drei Personen aus, die Herausragendes für den ländlichen Raum und für die Menschen, die dort leben, geleistet haben. Sie haben sich insbesondere für die Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die landwirtschaftliche Praxis, die Eröffnung von wirtschaftlichen Perspektiven bzw. einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen eingesetzt“, so der Präsident des Ökosozialen Forums Österreich Stephan Pernkopf.
Ehrung für Wirken für Landwirtschaft und Menschen
Eduard Paminger wurde der Preis für sein Wirken für die Landwirtschaft und die Menschen verliehen. „Er ist eine bäuerliche Führungspersönlichkeit, die schon früh die Bedeutung alternativer Vermarktungsschienen für bäuerliche Produkte erkannt hat“, so Helmut Eiselsberg in seiner Vorstellung und Würdigung des Preisträgers. Als einer der Vorreiter realisierte er einen Bezirksbauernmarkt. Er ist Bürgermeister und war als Obmann der Leader- und Genussregion „Sauwald Erdäpfel“ maßgeblich am Aufbau der Qualitätsmarke „Sauwald Erdäpfel“ beteiligt, die Vorbild für andere Erdäpfel-Markenprogramme wurde. Sein kompromissloses Engagement konnte aus dem Standardprodukt Erdäpfel eine Qualitätsware mit entsprechendem Preis machen.
Mensch mit Visionen
Paminger ist ein außergewöhnlicher Mensch mit Visionen und der Fähigkeit, diese auf den Boden zu bringen. Durch Initiativen hat er die Lebensbedingungen der bäuerlichen Bevölkerung aktiv gestaltet und damit grundlegend verbessert.


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