Menschenrechts-Expertin zu Gast bei Caritas-Gesprächsabend
ST. GEORGEN/A. In der Flüchtlingsdebatte scheiden sich die Geister. Teile der Bevölkerung wünschen sich, „dass wieder einer hart durchgreift“, andere schwelgen in „Sozialromantik“. Dazu nimmt Barbara Helige, Präsidentin der Liga für Menschenrechte, Stellung.
Auf Einladung des Caritas-Integrationsprojekts „Dialog St. Georgen“ diskutiert sie mit Interessierten am Dienstag, 8. November, 19 Uhr, in der Musikschule St. Georgen. Der Eintritt ist frei. Die Wiener Journalistin Sibylle Hamann sowie die Universitätsprofessoren Christian Zeller und Gilles Reckinger beschäftigen sich schon seit Jahren mit den Auswirkungen der Migrationsströme. Sie waren bei den ersten Gesprächsabenden des Caritas-Projekts „Dialog St. Georgen“ zu Gast und waren sich in einer Beobachtung einig: Die Flüchtlinge machen Defizite in Österreich sichtbar, die es schon vor ihrer Ankunft gegeben habe. Der Zugang zu Arbeit, Sozialleistungen oder Bildung sowie die Gleichstellung der Geschlechter oder leistbare Wohnungen seien Themen, die bei uns schon vorher aktuell waren, aber oft verdrängt worden sind.


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