BioRegion will in drei Jahren von 130 auf 500 Mitglieder anwachsen
ST. JOHANN/MÜHLVIERTEL. Große Ziele hat sich die BioRegion Mühlviertel gesetzt. Mit neuen Geschäftsfeldern wie einer eigenen Geflügel-Vermarktung und einer Bio-Tourismus-Schiene will sich das Netzwerk bis 2018 vervielfachen.

Die BioRegion Mühlviertel ist mit 130 Mitgliedern bereits jetzt das größte, unabhängige Bionetzwerk Österreichs. Der Plafond ist aber noch nicht erreicht: „Wir haben heuer die Strukturen dafür geschaffen, dass wir in den nächsten Jahren auf allen Ebenen wachsen können, sagen Obmann Klaus Bauernfeind, Landwirt aus Gramastetten und Geschäftsführer Daniel Breitenfellner, der in St. Johann sein Büro hat. Vor allem im Bereich der „Urproduktion“ - gemeint sind Landwirte, die nicht direkt vermarkten - sieht man noch Luft nach oben. „Mit 2100 Biobetrieben im Mühlviertel gibt es genug Potential“, betont Bauernfeind. Allerdings braucht es für die Bauern konkrekte Perspektiven. Geschaffen werden sollen diese mit einem Bio-Geflügel-Projekt. Bereits im kommenden Jahr soll dieses realisiert werden. „Wir wollen von der Aufzucht über die Schlachtung bis hin zur Verarbeitung eine professionelle Vermarktungsschiene aufbauen“, erklärt Bauernfeind. Eine Nachfrage ist da: Schon jetzt stoßen die Produzenten an ihre Grenzen. Auch im Tourismusbereich will man 2016 aktiv werden.
Produzenten mit ins Boot
Ein auf Bio-Produzenten zugeschnittenes Angebotspaket soll dafür geschnürt werden. Auch die Konsumenten sollen mit ins Boot geholt werden. Ein Schritt dahin wurde bereits gemacht: Der Online-Shop „biologisch.kaufen“ ist gut angelaufen.


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