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St. Martin. 258 Tage war Johanna Schachinger mit dem Rucksack unterwegs. Sie sammelte auf ihrer Weltreise unvergessliche Eindrücke und schloss Freundschaften für das ganze Leben. Die 28-Jährige gibt am Montag, 23. März, im Rahmen einer Fotoschau einen interessanten Einblick. Tips sprach vorab mit der quirligen Weltenbummlerin.

Johanna Schachinger blickt auf Kapstadt.
  1 / 3   Johanna Schachinger blickt auf Kapstadt.
Das Reisefieber hat Johanna Schachinger schon früh gepackt. Bevor sie die abenteuerliche Reise um die Welt antrat, war sie bereits in Neuseeland, Afrika und anderen gängigen Urlaubsländern. Dank der Unterstützung von ihren Eltern konnte die Biobäuerin die Weltreise wagen. „Ich habe eineinhalb Jahre darauf gespart, hatte drei Jobs und habe oft von früh morgens bis spät am Abend gearbeitet“, erzählt die Innviertlerin.   Gestartet ist Johanna Schachinger in Afrika. Dort war sie zwei Monate ohne Handy und Laptop unterwegs. „Das war schon ein sehr spezielles Erlebnis, wenn du abends fern der Zivilisation am Lagerfeuer sitzt“, schwärmt die 28-Jährige. Von Kapstadt flog sie dann weiter nach Bangkok, bereiste Kambodscha, Vietnam und Laos. „Ich habe in Asien alles gegessen und ausprobiert. Das kurioseste was ich je gegessen habe, war ein ausgebrütetes Ei, wo noch das Küken drinsitzt. In Südamerika habe ich ein Hendl bestellt und mich über das dunkel gefärbte Gericht etwas gewundert. Danach hat sich herausgestellt, dass es ein Meerschweinchen war“, berichtet die mutige St. Martinerin. Um ihr Budget aufzubessern arbeitete die Biobäuerin in Australien mit den Cowboys auf der zweitgrößten Rinderfarm der Welt. Dann ging es zur Karnevalszeit weiter nach Rio de Janeiro bis runter nach Patagonien. Chile, Bolivien und Peru sind die Lieblingsländer der aufgeweckten Blondine. „Mit meinen blonden Haaren war dort jeder Einkauf am Markt wie ein Catwalk“, schmunzelt Johanna Schachinger. Den Abschluss ihrer Reise bildete Ecuador und last but not least der Amazonas. Speziell die tausenden Moskitos hatten ihre Freude an der hellhäutigen Nordeuropäerin. „Während meiner Reise hatte ich oft Angst, dass ich mein Reisefieber nie besiegen werde, oder ich mich daheim nicht mehr einfügen könnte. Heute kann ich sagen, ich habe meinen Traum gelebt und Freundschaften für das Leben geschlossen. Ich habe mich weiterentwickelt und dank der Unterstützung meiner Familie und Freunde sofort wieder eingelebt“, freut sich die 28-Jährige.   Johanna Schachinger hat ihre Reise um die Welt auf 11.505 Fotos festgehalten und wird in St. Martin im Martinussaal am Montag, 23. März, ab 19.30 Uhr eine kleine, aber erlesene Fotoauswahl zeigen. Der Eintritt ist frei.

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