Armenschule in Sri Lanka wächst ganz nach Plan
ST. MARTIN. Gute Nachrichten haben uns dieser Tage aus Sri Lanka erreicht, wo Margit und Dietmar Wengler mit dem Bau einer Armenschule beschäftigt sind. Die Arbeiten laufen problemlos und harmonisch, Anfang Februar soll die Schule mit einer Zeremonie übergeben werden können.

Fünf Maurer und Handlanger arbeiten seit 20. Dezember unermüdlich und jeden Tag an der Schule, die am Tempelberg für jene Kinder entsteht, die sich sonst den Schulbesuch nicht leisten könnten. Weil diese auf einem anderen Platz als ursprünglich geplant gebaut wird, musste der Bagger her. „Unser Baggerfahrer hat einen perfekten Bauplatz inklusive Lagerplatz und Zufahrt gezaubert“, freut sich Margit Wengler. „Zwei mayestätische Palmen schmücken den Zugang zur Schule und alles befindet sich am Tempelberg auf gesegnetem Grund und Boden. Es ist wirklich ein magischer Platz.“
Gute Zusammenarbeit
Vielleicht läuft auch deshalb auf der Baustelle alles ganz nach Plan: Tischler Muni kam termingerecht mit dem Spezialholz, der „Sandmann“ brachte seine Fuhren mit Sand und Ziegelsteinen mit Vollgas die fast senkrechte Strecke hinauf, seit wenigen Tagen ist der Estrich im Innenbereich fertig, außen wird bereits der Putz aufgetragen, die Fenster werden eingebaut und auch Elektriker Mali steht schon bereit. „Auch die Schulmöbel müssten diese Woche angeliefert werden, die müssen wir dann noch vor Ort streichen“, informiert die rührige St. Martinerin, die ihre Arbeiter jeden Tag mit warmem Essen, Tee, Keksen und „ab und zu mit Zigaretten als Wertschätzung für ihre tolle Arbeitsleistung“ versorgt.
Schuleinschreibung erfolgt
Heute (Dienstag) fand die Schuleinschreibung statt, für die Obermönch Sudheera in ganz Unawatuna mit Plakaten geworben hat. Bei dem siebentägigen großen Tempelfest bedankte er sich via Lautsprecher für den großartigen, von den Mühlviertlern initiierten Schulbau. Margit und Dietmar Wengler waren dabei natürlich Ehrengäste. Beide sind zuversichtlich, dass sie die Schule Anfang Februar zeremoniell eröffnen und übergeben können. Der Probebetrieb auf Tischen im Freien ist auf jeden Fall schon gut angelaufen.


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