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ST. MARTIN. Vor 35 Jahren sind Margit und Dietmar Wengler als Urlauber zum ersten Mal nach Sri Lanka gekommen. Jetzt fahren sie seit mittlerweile 13 Jahren einmal jährlich nach Unawatuna, um den Menschen zu helfen. Dabei können sich die beiden auf die Unterstützung von zu Hause verlassen.

Den Menschen in Sri Lanka zu helfen, ist für Margit und Dietmar Wengler eine Herzensangelegenheit.
  1 / 2   Den Menschen in Sri Lanka zu helfen, ist für Margit und Dietmar Wengler eine Herzensangelegenheit.

Selbst nach dem Bau von fast 30 Häusern für Menschen, die beim Tsunami im Jahr 2004 alles verloren haben, nach 70 vermittelten Patenschaften für Kinder und unzähligen realisierten Kleinprojekten denken die rührigen St. Martiner nicht ans Aufhören. Im Gegenteil: Für nächstes Jahr haben sie sich vorgenommen, eine Schule am Tempelberg zu errichten. „Wir unterstützen regelmäßig den Armenkindergarten am Tempelberg - für diese Kinder soll jetzt eine Schule entstehen, denn es kann nicht für alle Patenschaften geben“, erklärt Margit Wengler. Und ohne Bildung gebe es für die Kinder aus armen Verhältnissen kaum Chancen auf eine bessere Zukunft. Die Armenschule soll Platz für etwa 120 Kinder bieten,  unterrichtet wird Mathematik, Englisch, Allgemeinwissen, Buddhismus, Singhalesisch und Tamilisch.

Netzwerk an Unterstützern

Das passende Grundstück am Tempelberg steht dank Obermönch Sudheera bereit - um den Rest wollen sich die Mühlviertler kümmern. Das geht natürlich nicht ohne Unterstützung. „Mit der Zeit ist ein großartiges Netzwerk an Unterstützern und Mithelfern entstanden“, ist Margit Wengler dankbar. Gerade erst hat sie beim Handwerksmarkt in St. Martin mit dem Verkauf von Gewürzen Geld für  das Hilfsprojekt gesammelt. „Die St. Martiner stehen voll hinter unserer Initiative. Deshalb feiern wir jedes Jahr auch ein St. Martins-Fest mit unseren Schützlingen - das ist fast ein Feiertag in Unawatuna“, freut sich Wengler. Auch am Hexenmarkt am Unterkagererhof in Auberg wird sie vertreten sein, die diesejährige Bausteinaktion dient dem Schulbau und auch drei BBS-Maturantinnen versuchen bei der Finanzierung mitzuhelfen. „Wir bereiten alles vor, damit wir gleich starten können, wenn wir um den Jahreswechsel nach Sri Lanka fahren. Ziel ist es, Mitte Februar die Schule einzuweihen - es ist ein großer Brocken, aber wir schaffen es.“

Spendenkonto

Raiffeisenbank St. Martin

IBAN AT43 3453 5000 4002 5033

Kennwort: Schule Sri Lanka

Hilfsprojekt Sri Lanka


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