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ST. MARTIN. Eine österreichweite Initiative des Roten Kreuzes und Jugendrotkreuzes, die Schüler zu kompetenten Ersthelfern macht, kommt dank Unterstützung der Soroptimistinnen auch im Bezirk Rohrbach in Schwung.

  1 / 2   Mit einer Erstausstattung für die Initiative "Schüler retten Leben" haben sich die Soroptimistinnen bei den Jugendlichen, Direktor Manfred Spenlingwimmer und dem Initiator für OÖ, Markus Simmer, eingestellt. Foto: NMS St. Martin

Bei der Dienstbesprechung der Erste Hilfe-Lehrbeauftragten an den Schulen des Bezirkes stellten sich die Soroptimistinnen mit einer schönen Überraschung ein: Sie übergaben eine Erstausstattung zur Aktion „Schüler retten Leben“ an die Mittelschule St. Martin – bestehend aus zehn Puppen, an denen lebensrettende Erste Hilfe-Maßnahmen geübt werden können.

Herzdruckmassage trainieren

Die Initiative zielt auf die Schülergruppe der Zehn- bis 15-Jährigen ab. „Durch jährliche Schulung und Wiederholung der Herzdruckmassage sollen sie zu selbstsicheren Ersthelfern werden“, informiert JRK-Bezirksleiter und St. Martins NMS-Direktor Manfred Spenlingwimmer. „Über Jahre gesehen ist zu erwarten, dass sich dadurch das Verhalten der Bevölkerung im Notfall entscheidend verbessert. Denn obwohl in Österreich das Netz der Baulichtorganisationen so dicht wie nirgends in Europa ist, liegt die Krankenhausentlassungsrate nach einem präklinischem Herzstillstand in Österreich derzeit nur bei 20 Prozent“, weiß Spenlingwimmer. „Schüler retten Leben“ will hier durch fachliche Bildung und Bewusstseinsbildung gegenwirken.

Für die weitere Ausstattung der Schulen im Bezirk Rohrbach hat Rotkreuz-Bezirksrettungskommandant Johannes Raab seine Unterstützung zugesagt. In Oberösterreich kommt die Aktion dank des intensiven Einsatzes von Markus Simmer vom Klinikum Wels-Grieskirchen besonders gut an.


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