Backöfen sind für Familien in Sri Lanka wieder heiß gelaufen
ST. MARTIN. Margit Wengler und ihre Kekserltanten waren wieder fleißig: Sie haben Unmengen von Keksen gebacken, die jetzt fertig verpackt bei Adventmärkten angeboten werden, um Geld vor allem für die Kinder in Sri Lanka zu sammeln.

Honigbusserl mit frischem Kokosett aus Sri Lanka, Kokoskuppeln, Rumschnitten oder Vanillekipferl: Am Sonntag liefen in der Mittelschule St. Martin die Öfen heiß, damit die weihnachtlichen Köstlichkeiten rechtzeitig fertig wurden. Im Zweischichtbetrieb haben die Kekserltanten rund um Margit Wengler gebacken. Dazu kommen die Kekse von Wengler selbst und vielen weiteren Helferinnen, die jetzt allesamt schön verpackt zum Verkauf bereit stehen. Insgesamt 150 Kilo Kekse dürften es auch heuer wieder sein, die bei Weihnachtsmärkten und anderen Veranstaltungen angeboten werden, ebenso wie Gewürze und Tees. „Der Erlös geht zu 100 Prozent an unsere Hilfsprojekte in Sri Lanka“, betont die St. Martinerin, die gemeinsam mit ihrem Mann Dietmar seit 2005 der notleidenden Bevölkerung hilft.
Für Schulsachen und Küchenanbauten
Heuer werden mit dem Geld Schulsachen für die armen Kinder aus Unawatuna finanziert und Lehrmittel für die im Vorjahr errichtete Schule am Tempelberg angekauft. Weiters erhält der Kindergarten einen Küchen- und Toilettenanbau. „Wir möchten zudem eine Angestellte finanzieren, die für die Kinder kocht und dafür auch den Reis- und Nudelvorrat für ein Jahr bereitstellen“, informiert Margit Wengler. Sie weiß, dass die Situation für die Bevölkerung in Sri Lanka nicht einfach ist. Nicht zuletzt, weil dort der Klimawandel verheerende Folgen hat.


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