Landeshauptmann startete Tour durchs Land: "Wir brauchen Veränderungen, um ein starker Standort zu bleiben"
ST. MARTIN. Seine Tour durchs Land hat der neue Landeshauptmann Thomas Stelzer gestern Abend in St. Martin gestartet. Im Talk-Format sprach er über Politik, Privates und wie Oberösterreich zum Land der Möglichkeiten wird.

Der Bezirk Rohrbach wurde nicht ohne Grund für den Auftakt ausgewählt. Schließlich hat der neue Landeshauptmann seine Wurzeln in Kasten, seine Familie stammt vom „Reichstelzer“ ab. Noch dazu ist Rohrbach nach wie vor die schwärzeste Region im Land. „Uns geht es gut“, meinte Thomas Stelzer, „aber wir müssen viel verändern, damit der Standort Mühlviertel so attraktiv bleibt und Arbeitsplätze gesichert sind. Wir stehen im Wettbewerb mit allen Regionen der Erde.“ Für ihn ist das Miteinander zwischen Arbeitnehmern und der Wirtschaft das Wichtigste. „Der Wettbewerb ist hart genug“, betrachtet er den Zwist zwischen Arbeitnehmervertretung und der Wirtschaft mit Sorge.
Mehr Zusammenarbeit, bessere Bildung, keine Schulden
Damit Oberösterreich eine neue Zeit beschreiten kann und zum Land der Möglichkeiten wird, setzt Landeshauptmann Stelzer auf starke Gemeinden, die vermehrt zusammenarbeiten - echte Fusionen aber nur, wenn diese von der Bevölkerung heraus kommen -; auf bestes Bildungsangebot für Kinder, das auch Programmier-Kenntnisse beinhaltet; auf mehr Hausverstand und weniger Bürokratie; auf den Ausbau von schnellen Daten-Highways; auf eine gesetzliche Schuldenbremse, die Thomas Stelzer im Landtag einreichen wird.
Zeit fürs Reden und Fotografieren
Nach dem Auftakt im Trops im St. Martin, bei dem rund 500 Besucher den neuen Landeshauptmann persönlich kennenlernen konnten und viele auch die Gelegenheit für ein Foto mit ihm nutzten, stehen noch weitere sechs Termine im ganzen Land an.
Alle Termine sind unter www.thomas-stelzer.at/persoenlich zu finden.


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